Bau der Ostseepipeline verzögert sich

Geschrieben von | Veröffentlicht am 11. Februar 2010 um 21:38 Uhr
Kategorien: Top-Themen, Über den Tellerrand

WWF Deutschland und BUND gehen gegen den Bau der Gaspipeline vor und legen gegen die Genehmigung der Ostseepipeline eine Klage im Oberverwaltungsgericht Greifswald ein. Wie die Umweltverbände berichten, werde die Ostsee durch die geplanten Eingriffe des Pipelineprojekts weitaus stärker belastet als im Planfeststellungsbeschluss des Bergamt Stralsunds im Dezember 2009 dargestellt. Die Umweltschützer fordern weitere Ausgleichsmaßnahmen für die rund 7,4 Milliarden Euro teure Erdgastrasse von Wyborg nach Lubmin bei Greifswald.

Verlauf der Ostseepipeline - (c) Samuel Bailey

Verlauf der Ostseepipeline - (c) Samuel Bailey

Lediglich 40% der gesamten Ausgleichsmaßnahmen sind abgedeckt. Hier müsse nachgebessert werden, so Jochen Lamp Ostsee-Experte des WWF, damit die geplanten Eingriffe in die Meeresumwelt voll ausgeglichen werden. Der Ostsee drohten ansonsten massive Schäden durch die Freisetzung großer Mengen Stickstoff und Phosphor.

Der Baubeginn der Gaspipeline durch die Ostsee ist für April 2010 geplant. Die 1.220 Kilometer lange Gaspipeline soll ab 2012 jährlich bis zu 55 Milliarden Kubikmeter Erdgas nach Westeuropa liefern.

Foto Pipelines: Morat Faxe

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2 Kommentare zu “Bau der Ostseepipeline verzögert sich”

  1. mens_sana sagt:

    "Letzte Genehmigung für Ostsee-Pipeline erteilt
    Der Weg zum Bau der 1200 Kilometer langen Gaspipeline Nord Stream durch die Ostsee ist frei: Wie das russisch-deutsch-niederländische Konsortium aus seiner Zentrale im schweizerischen Zug mitteilte, haben finnische Umweltbehörden die letzten noch ausstehenden Genehmigungen übermittelt."
    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/pipeline116.h

  2. Die Ostseepipeline und der Hering!

    Das und ein paar interessante technischen Informationen auf YouTube:
    http://www.youtube.com/watch?v=p6iebXMhtls

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