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	<title>Kommentare zu: Arndt in der Evangelischen Studentengemeinde</title>
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	<description>webMoritz.de ist das studentische Onlineportal für und von Studenten der Universität Greifswald. Hier erfahrt ihr täglich Infos über Greifswald, Kultur, Uni und Politik. Unser podcast hält Euch auf dem Laufenden. Jede Folge könnt ihr natürlich auch online kommentieren.. Mitmachen ist erwünscht... Viel Spaß!!</description>
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		<title>Von: Arndt in der Evangelischen Studentengemeinde (Podcast)</title>
		<link>http://webmoritz.de/2010/01/07/arndt-in-der-evangelischen-studentengemeinde/comment-page-1/#comment-28355</link>
		<dc:creator>Arndt in der Evangelischen Studentengemeinde (Podcast)</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 13:58:47 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Ihr könnt Euch den Podcast auf der Website des webMoritz anhören! [...]</description>
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		<title>Von: ret_marut</title>
		<link>http://webmoritz.de/2010/01/07/arndt-in-der-evangelischen-studentengemeinde/comment-page-1/#comment-25218</link>
		<dc:creator>ret_marut</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 16:59:02 +0000</pubDate>
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		<description>&#039;Also doch m&#246;glich, da&#223; die Franzosen etwas Gutes h&#228;tten; sonst klingt es bey dir, als w&#228;ren sie ein durchaus verwerfliches und ver&#228;chtliches Volk.&#039; - Nein, ich bin wohl zornig, aber verr&#252;ckt bin ich nicht. Ich wei&#223; recht gut, da&#223; die meisten menschlichen Vorz&#252;ge und M&#228;ngel zeitlich und &#246;rtlich, kurz beziehlich sind; ich habe, was ich sage, auch nicht anders als in einer bestimmten und nothwendigen Beziehung ausgesprochen. Jedes Volk hat seine Tugenden und seine Gebrechen, ja, wie der Zustand der menschlichen Dinge ist, liegen gewisse Tugenden desselben sogar nothwendig gewissen M&#228;ngeln ganz nahe. Aber es gibt Stufen und Grade, und ich sch&#228;me mich nicht, den Glauben zu bekennen, da&#223; das teutsche Volk in der Weltgeschichte mehr bedeutet hat und mehr bedeuten wird, als das franz&#246;sische.&quot;  
  
Hier breche ich das ha&#223;erf&#252;llte Traktat Arndts mal ab. Wer die Ha&#223;predigt ganz lesen will, soll entsprechend den Googlebookslink nutzen.  
Ich wollte ja nur aufzeigen, da&#223; a) das Zitat bei der ESG-Veranstaltung nicht verk&#252;rzt oder gar entstellt wurde und b) auch in den nachfolgenden Abs&#228;tzen Arndt mit Schaum im Munde gegen die Franzosen bzw. &quot;das Franz&#246;sische&quot; wettert.  
  
Ich bitte doch, bei altklugen Kommentaren vorher die Originalquelle zu lesen - das gilt auch f&#252;r Herrn Alvermann, der die Quellen eigentlich kennen sollte. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#039;Also doch m&ouml;glich, da&szlig; die Franzosen etwas Gutes h&auml;tten; sonst klingt es bey dir, als w&auml;ren sie ein durchaus verwerfliches und ver&auml;chtliches Volk.&#039; &#8211; Nein, ich bin wohl zornig, aber verr&uuml;ckt bin ich nicht. Ich wei&szlig; recht gut, da&szlig; die meisten menschlichen Vorz&uuml;ge und M&auml;ngel zeitlich und &ouml;rtlich, kurz beziehlich sind; ich habe, was ich sage, auch nicht anders als in einer bestimmten und nothwendigen Beziehung ausgesprochen. Jedes Volk hat seine Tugenden und seine Gebrechen, ja, wie der Zustand der menschlichen Dinge ist, liegen gewisse Tugenden desselben sogar nothwendig gewissen M&auml;ngeln ganz nahe. Aber es gibt Stufen und Grade, und ich sch&auml;me mich nicht, den Glauben zu bekennen, da&szlig; das teutsche Volk in der Weltgeschichte mehr bedeutet hat und mehr bedeuten wird, als das franz&ouml;sische.&quot;  </p>
<p>Hier breche ich das ha&szlig;erf&uuml;llte Traktat Arndts mal ab. Wer die Ha&szlig;predigt ganz lesen will, soll entsprechend den Googlebookslink nutzen.<br />
Ich wollte ja nur aufzeigen, da&szlig; a) das Zitat bei der ESG-Veranstaltung nicht verk&uuml;rzt oder gar entstellt wurde und b) auch in den nachfolgenden Abs&auml;tzen Arndt mit Schaum im Munde gegen die Franzosen bzw. &quot;das Franz&ouml;sische&quot; wettert.  </p>
<p>Ich bitte doch, bei altklugen Kommentaren vorher die Originalquelle zu lesen &#8211; das gilt auch f&uuml;r Herrn Alvermann, der die Quellen eigentlich kennen sollte.</p>
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		<title>Von: ret_marut</title>
		<link>http://webmoritz.de/2010/01/07/arndt-in-der-evangelischen-studentengemeinde/comment-page-1/#comment-25225</link>
		<dc:creator>ret_marut</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 16:26:38 +0000</pubDate>
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		<description>Vielleicht noch kurz zu den christlichen Moralvorstellungen Arndts, die sicher nicht mit denen der ESG (und hoffentlich auch nicht mit denen von Prof. Garbe) vereinbar sind. Da ich (s.o.) den verbalen M&#252;ll von Arndt gerade noch einmal durchlesen mu&#223;te, hier mal etwas zur &quot;christlichen&quot; Einstellung des werten Herrn Arndt (aus: &quot;&#220;ber den Volksha&#223; und &#252;ber den Gebrauch einer fremden Sprache&quot;, 1813, dort S. 7): 
 
&quot;Ha&#223; und Rache gegen die Tyrannei und gegen die Tyrannen, weil sie die Freiheit und Freude und jedes edle Gef&#252;hl und jeden g&#246;ttlichen Gedanken von der Erde vertilgen wollen! Diesen Ha&#223; den Enkeln und Urenkeln eingehauchtu nd &#252;berliefert, als ein Unterpfand der Tugend und der christlichen und menschlichen Liebe. Das ist das rechte Christenthum und die rechte Menschlichkeit, das ist die rechte alte teutsche Treue und Tugend. Wenn in so edlem Ha&#223; und so edlem Rachekrieg gegen das Unrecht un die Schande auch jede Art der Verw&#252;stung &#252;ber das Land k&#246;mmt, auch alle seine Bewohner in so heiligem Kampfe umkommen - stolze Streiter f&#252;r Freiheit udn Gerechtigkeit, das rechnet nicht, weil ihr das nicht rechnen k&#246;nnet; das m&#252;sset ihr Gott rechnen lassen, ihr aber m&#252;sset eure Pflicht thun.&quot; 
 
Soviel auch zu Arndt &quot;als Vordenker der Antikriegsbewegung, als gedanklicher Vorreiter der Genfer Konvention und des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland&quot; (Zitat aus der Pro-Arndt-Darstellung in der Urabstimmungszeitung). Erschreckend, da&#223; die Arndtbef&#252;rworterInnen das wirklich ernst meinen. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht noch kurz zu den christlichen Moralvorstellungen Arndts, die sicher nicht mit denen der ESG (und hoffentlich auch nicht mit denen von Prof. Garbe) vereinbar sind. Da ich (s.o.) den verbalen M&uuml;ll von Arndt gerade noch einmal durchlesen mu&szlig;te, hier mal etwas zur &quot;christlichen&quot; Einstellung des werten Herrn Arndt (aus: &quot;&Uuml;ber den Volksha&szlig; und &uuml;ber den Gebrauch einer fremden Sprache&quot;, 1813, dort S. 7): </p>
<p>&quot;Ha&szlig; und Rache gegen die Tyrannei und gegen die Tyrannen, weil sie die Freiheit und Freude und jedes edle Gef&uuml;hl und jeden g&ouml;ttlichen Gedanken von der Erde vertilgen wollen! Diesen Ha&szlig; den Enkeln und Urenkeln eingehauchtu nd &uuml;berliefert, als ein Unterpfand der Tugend und der christlichen und menschlichen Liebe. Das ist das rechte Christenthum und die rechte Menschlichkeit, das ist die rechte alte teutsche Treue und Tugend. Wenn in so edlem Ha&szlig; und so edlem Rachekrieg gegen das Unrecht un die Schande auch jede Art der Verw&uuml;stung &uuml;ber das Land k&ouml;mmt, auch alle seine Bewohner in so heiligem Kampfe umkommen &#8211; stolze Streiter f&uuml;r Freiheit udn Gerechtigkeit, das rechnet nicht, weil ihr das nicht rechnen k&ouml;nnet; das m&uuml;sset ihr Gott rechnen lassen, ihr aber m&uuml;sset eure Pflicht thun.&quot; </p>
<p>Soviel auch zu Arndt &quot;als Vordenker der Antikriegsbewegung, als gedanklicher Vorreiter der Genfer Konvention und des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland&quot; (Zitat aus der Pro-Arndt-Darstellung in der Urabstimmungszeitung). Erschreckend, da&szlig; die Arndtbef&uuml;rworterInnen das wirklich ernst meinen.</p>
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		<title>Von: Hutz</title>
		<link>http://webmoritz.de/2010/01/07/arndt-in-der-evangelischen-studentengemeinde/comment-page-1/#comment-25174</link>
		<dc:creator>Hutz</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 16:25:36 +0000</pubDate>
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		<description>Bald ist es soweit und die lange Debatte ist vorbei! Ole ole </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bald ist es soweit und die lange Debatte ist vorbei! Ole ole</p>
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	<item>
		<title>Von: ret_marut</title>
		<link>http://webmoritz.de/2010/01/07/arndt-in-der-evangelischen-studentengemeinde/comment-page-1/#comment-25219</link>
		<dc:creator>ret_marut</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 15:59:02 +0000</pubDate>
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		<description>&#039;Also doch m&#246;glich, da&#223; die Franzosen etwas Gutes h&#228;tten; sonst klingt es bey dir, als w&#228;ren sie ein durchaus verwerfliches und ver&#228;chtliches Volk.&#039; - Nein, ich bin wohl zornig, aber verr&#252;ckt bin ich nicht. Ich wei&#223; recht gut, da&#223; die meisten menschlichen Vorz&#252;ge und M&#228;ngel zeitlich und &#246;rtlich, kurz beziehlich sind; ich habe, was ich sage, auch nicht anders als in einer bestimmten und nothwendigen Beziehung ausgesprochen. Jedes Volk hat seine Tugenden und seine Gebrechen, ja, wie der Zustand der menschlichen Dinge ist, liegen gewisse Tugenden desselben sogar nothwendig gewissen M&#228;ngeln ganz nahe. Aber es gibt Stufen und Grade, und ich sch&#228;me mich nicht, den Glauben zu bekennen, da&#223; das teutsche Volk in der Weltgeschichte mehr bedeutet hat und mehr bedeuten wird, als das franz&#246;sische.&quot; 
 
Hier breche ich das ha&#223;erf&#252;llte Traktat Arndts mal ab. Wer die Ha&#223;predigt ganz lesen will, soll entsprechend den Googlebookslink nutzen. 
Ich wollte ja nur aufzeigen, da&#223; a) das Zitat bei der ESG-Veranstaltung nicht verk&#252;rzt oder gar entstellt wurde und b) auch in den nachfolgenden Abs&#228;tzen Arndt mit Schaum im Munde gegen die Franzosen bzw. &quot;das Franz&#246;sische&quot; wettert. 
 
Ich bitte doch, bei altklugen Kommentaren vorher die Originalquelle zu lesen - das gilt auch f&#252;r Herrn Alvermann, der die Quellen eigentlich kennen sollte. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#039;Also doch m&ouml;glich, da&szlig; die Franzosen etwas Gutes h&auml;tten; sonst klingt es bey dir, als w&auml;ren sie ein durchaus verwerfliches und ver&auml;chtliches Volk.&#039; &#8211; Nein, ich bin wohl zornig, aber verr&uuml;ckt bin ich nicht. Ich wei&szlig; recht gut, da&szlig; die meisten menschlichen Vorz&uuml;ge und M&auml;ngel zeitlich und &ouml;rtlich, kurz beziehlich sind; ich habe, was ich sage, auch nicht anders als in einer bestimmten und nothwendigen Beziehung ausgesprochen. Jedes Volk hat seine Tugenden und seine Gebrechen, ja, wie der Zustand der menschlichen Dinge ist, liegen gewisse Tugenden desselben sogar nothwendig gewissen M&auml;ngeln ganz nahe. Aber es gibt Stufen und Grade, und ich sch&auml;me mich nicht, den Glauben zu bekennen, da&szlig; das teutsche Volk in der Weltgeschichte mehr bedeutet hat und mehr bedeuten wird, als das franz&ouml;sische.&quot; </p>
<p>Hier breche ich das ha&szlig;erf&uuml;llte Traktat Arndts mal ab. Wer die Ha&szlig;predigt ganz lesen will, soll entsprechend den Googlebookslink nutzen.<br />
Ich wollte ja nur aufzeigen, da&szlig; a) das Zitat bei der ESG-Veranstaltung nicht verk&uuml;rzt oder gar entstellt wurde und b) auch in den nachfolgenden Abs&auml;tzen Arndt mit Schaum im Munde gegen die Franzosen bzw. &quot;das Franz&ouml;sische&quot; wettert. </p>
<p>Ich bitte doch, bei altklugen Kommentaren vorher die Originalquelle zu lesen &#8211; das gilt auch f&uuml;r Herrn Alvermann, der die Quellen eigentlich kennen sollte.</p>
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	<item>
		<title>Von: ret_marut</title>
		<link>http://webmoritz.de/2010/01/07/arndt-in-der-evangelischen-studentengemeinde/comment-page-1/#comment-25214</link>
		<dc:creator>ret_marut</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 15:51:25 +0000</pubDate>
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		<description>Bis in den innersten Kern vergiftet war das Teutsche von dem Fremden, die erste MM&#228;nnlichkeit zu Ziererei, die hohe Wahrheit zu Schmeichelei, der gro&#223;e Verstand zu schieder Albernheit verdreht. Das ist das unvermeidliche Schicksal eines Volkes, das dem Fremden bis zur Vergessenheit des Eigenen nachgebuhlt hat. Dahin waren wir Teutsche gekommen, da&#223; wir nicht wu&#223;ten, wieviel unsre V&#228;ter werth waren und wieviel wir werth seyn konnten. Das Ungl&#252;ck, worunter wir fast erliegen, hat uns zur Besinnung gebracht: wir fangen wenigstens an, nach den Wurzeln unsers Uebels zu fragen. Wann der Ha&#223; gegen die b&#246;sen Nachbarn besfestigt ist f&#252;r lange Zeiten, dann erst wird uns recht klar werden, wie tief wir von den alten teutschen Ehren und Tugenden herabgesunken waren. Dieser Ha&#223; wird uns wie ein heller Spiegel seyn, worin wir unsre Herrlichkeit und unser Verderben werden sehen k&#246;nnen; dieser Ha&#223; wird uns und unsern Enkeln und Urenkeln nach uns immer ein Aufsch&#252;ttler seyn, da&#223; wir im Gl&#252;ck und in der Seicherheit des Friedens nicht einschlafen k&#246;nnen; dieser Ha&#223; wird uns grade durch die Verschiedenheit zeigen, was uns und unserm Gem&#252;the gleich und gerecht ist; am hellsten wird er uns immer die Gefahr zeigen, wie sehr das Franz&#246;sische uns verderben und wie gar nichts es uns geben kann, weil wir die allerunf&#228;higsten sind, was in demselben etwas Gutes ist, in uns aufzunehmen und anzueignen. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bis in den innersten Kern vergiftet war das Teutsche von dem Fremden, die erste MM&auml;nnlichkeit zu Ziererei, die hohe Wahrheit zu Schmeichelei, der gro&szlig;e Verstand zu schieder Albernheit verdreht. Das ist das unvermeidliche Schicksal eines Volkes, das dem Fremden bis zur Vergessenheit des Eigenen nachgebuhlt hat. Dahin waren wir Teutsche gekommen, da&szlig; wir nicht wu&szlig;ten, wieviel unsre V&auml;ter werth waren und wieviel wir werth seyn konnten. Das Ungl&uuml;ck, worunter wir fast erliegen, hat uns zur Besinnung gebracht: wir fangen wenigstens an, nach den Wurzeln unsers Uebels zu fragen. Wann der Ha&szlig; gegen die b&ouml;sen Nachbarn besfestigt ist f&uuml;r lange Zeiten, dann erst wird uns recht klar werden, wie tief wir von den alten teutschen Ehren und Tugenden herabgesunken waren. Dieser Ha&szlig; wird uns wie ein heller Spiegel seyn, worin wir unsre Herrlichkeit und unser Verderben werden sehen k&ouml;nnen; dieser Ha&szlig; wird uns und unsern Enkeln und Urenkeln nach uns immer ein Aufsch&uuml;ttler seyn, da&szlig; wir im Gl&uuml;ck und in der Seicherheit des Friedens nicht einschlafen k&ouml;nnen; dieser Ha&szlig; wird uns grade durch die Verschiedenheit zeigen, was uns und unserm Gem&uuml;the gleich und gerecht ist; am hellsten wird er uns immer die Gefahr zeigen, wie sehr das Franz&ouml;sische uns verderben und wie gar nichts es uns geben kann, weil wir die allerunf&auml;higsten sind, was in demselben etwas Gutes ist, in uns aufzunehmen und anzueignen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ret_marut</title>
		<link>http://webmoritz.de/2010/01/07/arndt-in-der-evangelischen-studentengemeinde/comment-page-1/#comment-25213</link>
		<dc:creator>ret_marut</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 15:43:28 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;So mu&#223; bei den Teutschen jetzt der Ha&#223; brennen gegen die Franzosen, denn sie haben sich der K&#252;hnheit erfrecht, ein Volk unterjochen zu wollen, das st&#228;rker und m&#228;chtiger w&#228;re, als sie, wenn ihre Hinterlist nicht lange schon verstanden h&#228;tte, es zu entzweien und zu zerrei&#223;en. Wir wollen die Franzosen nicht allein wegen dessen hassen, was sie uns in den letzten zwanzig Jahren Uebels gethan haben, nicht wegen der Gr&#228;uel und Schanden allein, wodurch sie die letzten acht Jahre unsre heilige Erde entheiligt haben und noch jede Stunde entheiligen; nein, wir wollen sie hassen, weil sie schon &#252;ber drei Jahrhunderte unsre Freiheit hinterlistig belauert haben, weil sie von Geschlecht zu Geschlecht rastlos und planm&#228;&#223;ig gearbeitet haben, diese Freiheit zu untergraben, bis sie unter ihren letzten Banditenstreichen hingefallen ist. Die Franzosen sind unsre m&#228;chtigsten und gef&#228;hrlichsten Nachbarn, und sie werden es bleiben, auch wenn die Hand des Verh&#228;ngnis den Giganten Napoleon und alle seine stolzen Entw&#252;rfe hingestreckt hat: sie k&#246;nnen nie aufh&#246;ren, unruhig, eitel, herrschs&#252;chtig, und treulos zu seyn. Gottlob, die Zeit ist erschienen, wo der Widerwille, den das brave teutsche Volk immer noch gegen die W&#228;lschen und ihre Sitten empfunden hat, zu einem brennenden Ha&#223; werden kann, wo er in die Seelen der Kinder so eingepflanzt werden kann, da&#223; er aus teutschen Br&#252;sten k&#252;nftig nicht mehr auszurotten ist; die Zeit ist erschienen, wo die allm&#228;chtige Meinung der Menschen der franz&#246;sischen Aefferei und Ziererei, und aller der eitlen Nichtigkeit, wodurch die sogenannten gebildeten Teutschen entmenscht waren, das Todesurtheil spricht, wo das ehrliche Teutschtum oben schwimmen wird und nicht das l&#252;gnerische W&#228;lsche. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;So mu&szlig; bei den Teutschen jetzt der Ha&szlig; brennen gegen die Franzosen, denn sie haben sich der K&uuml;hnheit erfrecht, ein Volk unterjochen zu wollen, das st&auml;rker und m&auml;chtiger w&auml;re, als sie, wenn ihre Hinterlist nicht lange schon verstanden h&auml;tte, es zu entzweien und zu zerrei&szlig;en. Wir wollen die Franzosen nicht allein wegen dessen hassen, was sie uns in den letzten zwanzig Jahren Uebels gethan haben, nicht wegen der Gr&auml;uel und Schanden allein, wodurch sie die letzten acht Jahre unsre heilige Erde entheiligt haben und noch jede Stunde entheiligen; nein, wir wollen sie hassen, weil sie schon &uuml;ber drei Jahrhunderte unsre Freiheit hinterlistig belauert haben, weil sie von Geschlecht zu Geschlecht rastlos und planm&auml;&szlig;ig gearbeitet haben, diese Freiheit zu untergraben, bis sie unter ihren letzten Banditenstreichen hingefallen ist. Die Franzosen sind unsre m&auml;chtigsten und gef&auml;hrlichsten Nachbarn, und sie werden es bleiben, auch wenn die Hand des Verh&auml;ngnis den Giganten Napoleon und alle seine stolzen Entw&uuml;rfe hingestreckt hat: sie k&ouml;nnen nie aufh&ouml;ren, unruhig, eitel, herrschs&uuml;chtig, und treulos zu seyn. Gottlob, die Zeit ist erschienen, wo der Widerwille, den das brave teutsche Volk immer noch gegen die W&auml;lschen und ihre Sitten empfunden hat, zu einem brennenden Ha&szlig; werden kann, wo er in die Seelen der Kinder so eingepflanzt werden kann, da&szlig; er aus teutschen Br&uuml;sten k&uuml;nftig nicht mehr auszurotten ist; die Zeit ist erschienen, wo die allm&auml;chtige Meinung der Menschen der franz&ouml;sischen Aefferei und Ziererei, und aller der eitlen Nichtigkeit, wodurch die sogenannten gebildeten Teutschen entmenscht waren, das Todesurtheil spricht, wo das ehrliche Teutschtum oben schwimmen wird und nicht das l&uuml;gnerische W&auml;lsche.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ret_marut</title>
		<link>http://webmoritz.de/2010/01/07/arndt-in-der-evangelischen-studentengemeinde/comment-page-1/#comment-25209</link>
		<dc:creator>ret_marut</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 15:34:46 +0000</pubDate>
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		<description>@ 3. Hast Du Dir den Text mal in G&#228;nze durchgelesen? Ich glaube nicht, sonst k&#228;mst Du a) nicht auf den Trichter, hier sei ein Zitat entstellt worden, und b) der Kontext sei sinnentstellt und die nachfolgenden Abs&#228;tze Arndts seien ganz anders. Deswegen habe ich mir mal die M&#252;he gemacht, die Seiten 15-17 aus &quot;&#220;ber den Volksha&#223;&quot; hier abzutippen. Den Gesamttext findest Du unter: &lt;a href=&quot;http://books.google.com/books?id=CnsHAAAAQAAJ&amp;printsec=frontcover&amp;dq=arndt+volksha%C3%9F&amp;as_brr=4&amp;hl=de&amp;cd=1#v=onepage&amp;q=&amp;f=false&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://books.google.com/books?id=CnsHAAAAQAAJ&amp;amp...&lt;/a&gt; 
 
Das in der ESG gebrachte Zitat begann bei &quot;Wir wollen die Franzosen nicht allein wegen dessen hasse...&quot;; hier mal die gesamten drei Abs&#228;tze - ohne Auslassungen:  
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		<content:encoded><![CDATA[<p>@ 3. Hast Du Dir den Text mal in G&auml;nze durchgelesen? Ich glaube nicht, sonst k&auml;mst Du a) nicht auf den Trichter, hier sei ein Zitat entstellt worden, und b) der Kontext sei sinnentstellt und die nachfolgenden Abs&auml;tze Arndts seien ganz anders. Deswegen habe ich mir mal die M&uuml;he gemacht, die Seiten 15-17 aus &quot;&Uuml;ber den Volksha&szlig;&quot; hier abzutippen. Den Gesamttext findest Du unter: <a href="http://books.google.com/books?id=CnsHAAAAQAAJ&amp;printsec=frontcover&amp;dq=arndt+volksha%C3%9F&amp;as_brr=4&amp;hl=de&amp;cd=1#v=onepage&amp;q=&amp;f=false" target="_blank">http://books.google.com/books?id=CnsHAAAAQAAJ&#038;amp&#8230;</a> </p>
<p>Das in der ESG gebrachte Zitat begann bei &quot;Wir wollen die Franzosen nicht allein wegen dessen hasse&#8230;&quot;; hier mal die gesamten drei Abs&auml;tze &#8211; ohne Auslassungen:</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Steffen</title>
		<link>http://webmoritz.de/2010/01/07/arndt-in-der-evangelischen-studentengemeinde/comment-page-1/#comment-25201</link>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 13:58:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://webmoritz.de/?p=29344#comment-25201</guid>
		<description>Zu 1: Das ist schade, aber kein Problem. Ich dachte, sie erreichen dich, wenn ich einfach auf &quot;antworten&quot; klicke.  
zu 2: Deine Kritik unter 2 ist berechtigt, wenn ich die M&#246;glichkeit bekommen sollte, es zu pr&#228;zisieren, wird es erfolgen. Ich habe wie gesagt auch nicht verlangt, dass ihr diesen Punkt  
als Argument f&#252;r meine Aussage des Sch&#228;mens gelten lasst.  
Zu 3. Ihr habt ein Zitat begonnen (Ich will diesen Hass gegen die Franzosen etc) und es exakt an der Stelle abgebrochen, ab der ein Ton angeschlagen wird, der v&#246;lkerverbindend ist. Dort ist dann davon die Rede, dass es v&#246;lker&#252;bergreifende Geistesgr&#246;&#223;en und v&#246;lker&#252;bergreifend Gutes gibt, bei denen und dem jeder Volkshass aufh&#246;ren muss, da man sonst ein Barbar und ein Tier ist. Wenn du bei dem ESG-Abend dabei gewesen bist, erinnerst du dich vielleicht daran.  
 </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu 1: Das ist schade, aber kein Problem. Ich dachte, sie erreichen dich, wenn ich einfach auf &quot;antworten&quot; klicke.<br />
zu 2: Deine Kritik unter 2 ist berechtigt, wenn ich die M&ouml;glichkeit bekommen sollte, es zu pr&auml;zisieren, wird es erfolgen. Ich habe wie gesagt auch nicht verlangt, dass ihr diesen Punkt<br />
als Argument f&uuml;r meine Aussage des Sch&auml;mens gelten lasst.<br />
Zu 3. Ihr habt ein Zitat begonnen (Ich will diesen Hass gegen die Franzosen etc) und es exakt an der Stelle abgebrochen, ab der ein Ton angeschlagen wird, der v&ouml;lkerverbindend ist. Dort ist dann davon die Rede, dass es v&ouml;lker&uuml;bergreifende Geistesgr&ouml;&szlig;en und v&ouml;lker&uuml;bergreifend Gutes gibt, bei denen und dem jeder Volkshass aufh&ouml;ren muss, da man sonst ein Barbar und ein Tier ist. Wenn du bei dem ESG-Abend dabei gewesen bist, erinnerst du dich vielleicht daran.</p>
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	</item>
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		<title>Von: ret_marut</title>
		<link>http://webmoritz.de/2010/01/07/arndt-in-der-evangelischen-studentengemeinde/comment-page-1/#comment-25194</link>
		<dc:creator>ret_marut</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 13:01:14 +0000</pubDate>
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		<description>1. Irgendwelche Mails von Dir haben ich nicht erhalten. 
2. Konkretes kannst Du zwar nicht benennen, aber sch&#246;n, da&#223; wir dr&#252;ber gesprochen haben. 
3. Wo ein Zitat &quot;unzul&#228;ssig gek&#252;rzt&quot; wurde, hast Du bisher auch nicht belegen k&#246;nnen.  Das w&#252;rde mich ja doch brennend interessieren. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>1. Irgendwelche Mails von Dir haben ich nicht erhalten.<br />
2. Konkretes kannst Du zwar nicht benennen, aber sch&ouml;n, da&szlig; wir dr&uuml;ber gesprochen haben.<br />
3. Wo ein Zitat &quot;unzul&auml;ssig gek&uuml;rzt&quot; wurde, hast Du bisher auch nicht belegen k&ouml;nnen.  Das w&uuml;rde mich ja doch brennend interessieren.</p>
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