Drei Medien – eine Party

Geschrieben von | Veröffentlicht am 12. November 2009 um 14:17 Uhr
Kategorien: In eigener Sache, Top-Themen

Am Freitag, dem 13.11.2009, freuen sich Moritz TV, das moritz-Magazin und der webMoritz darauf, zahlreiche Gäste im IKuWo (Goethestr. 1) begrüßen zu dürfen:

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Ab 21 Uhr könnt Ihr mit uns feiern und die Woche ausklingen lassen. Für 22 Uhr haben die Moritz-Medien einen Liveact eingeladen. Eine Stunde lang werden „John Silver and the Nude Family“ Euch mit Indie und Rock einheizen. Danach versorgen DJ Polyesther und DJ Gordon die Gäste mit Musik aus den Bereichen Elektro und Indie. Während auf der Tanzfläche gerockt wird, kann man einen Blick auf Berichte und Filme von MoritzTV sowie Fotos und Texte von Print- und webMoritz werfen.

Die Mitarbeiter freuen sich darauf, mit den Gästen ins Gespräch zu kommen und zu erfahren, wie die Moritz-Medien nach außen hin wirken. Mit einem Unkostenbeitrag von 3 Euro seid Ihr dabei.

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84 Kommentare zu “Drei Medien – eine Party”

  1. [...] Moritz Medien (moritz-Magazin, webMoritz und MoritzTV) laden zur Medienparty ins IKuWo (Goethestr. 1). Ab 21 ist geöffnet, um 22 Uhr spielt die Band „John Silver and the [...]

  2. Das Plakat ist einfach mal wieder geil geworden! Darf ich raten? Daniel? Sehr fett!

  3. Gordon sagt:

    wenns sich einrichten lässt, bitte DJ Gordon wegmachen und durch elektro.indie.fresse dj-team ersetzen. richtig geil wer noch ne verlinkung auf myspace.com/elektroindiefresse. schankedön

  4. Ich würde zugerne einmal wissen, weshalb es einen Artikel über die Party des Moritz gibt, die Mitteilung der AG Gender Trouble, übrigens der ältesten existierenden AG des StuPa, übrigens auch der Geldgeber der Moritz-Medien, welche am selben Tag eine Veranstaltung durchgeführt hat, wurde stillschweigend unter den Tisch fallen gelassen. Wollte die Redaktion des Webmoritz keine mediale "Konkurrenz" für ihre Party auf ihrer Seite zulassen oder herrscht eine mehr oder weniger verdeckte Homophobie bei einigen Verantwortlichen hier? Oder ist es etwa eine Kombination aus Beidem? :@

    • nowhere woMan sagt:

      Man kann ja schlecht für jede Party, die an dem Abend lief, hier Werbung machen. Der webMoritz ist ja kein Partykalender, und ein bisschen Werbung in eigener Sache wird doch erlaubt sein :P
      Ich glaub, du hast die Sache etwas überinterpretiert…

      • Das 10-jährige Bestehen des GT als "jede Party" zu betiteln ist wohl etwas unverschämt. Als AG des StuPa ist der Gender Trouble auch eine Veranstaltung des StuPa und nicht nur irgendeine x-beliebige Party. Und nach der Satzung ist das Stupa der Arbeitgeber der Moritz-Medien, ich könnte damit auch von einer Art Arbeitsverweigerung sprechen.

  5. Paul sagt:

    ich weiß nicht, wieso ihr euch so aufregt, ist es nicht normal, dass die Moritz-Medien ihre eigne Party promoten?
    Ansonsten war die Veranstaltung von Gender-Trouble doch auch nur ne Party? Oder bin ich da falsch informiert? Sowas kündigt der webMoritz doch sowieso nie an… dafür gibts kulturmodul.de Flyer, Plakate und eigene Internetpräsenz.

    • Vorsitz AG GT sagt:

      Aus: Satzung der Studierendenschaft für den Eigenbetrieb „moritz – Studentische Medien Greifswald“

      § 2 Aufgaben und Gliederung der Medien
      (1) Aufgabe des Eigenbetriebs ist die Information der Studierenden über hochschulpolitische, so-ziale und kulturelle Ereignisse und Entwicklungen in der Studierendenschaft, in der studentischen Selbstverwaltung, an der Universität und ihrem Umfeld…

      • Vorsitz AG GT sagt:

        … (5) Aufgabe der Web-Redaktion ist insbesondere die Erstellung eines Kulturveranstaltungsplans und einer Internetseite für den Eigenbetrieb.

        • Paul sagt:

          Ok, ich kenne die Satzung nicht. Aber nen Kulturveranstaltungsplan hat der webMoritz doch bis jetzt auch nicht gemacht. Er kommt also schon sehr lange seiner "Verpflichtung" nicht nach. Aber ehrlich gesagt entbehrt sich mir der Sinn eines Kulturveranstaltungsplans, da es den wie schon erwähnt auf kulturmodul.de schon gibt.
          Dass der webMoritz auf Sachen wie Lesungen und Theater etc. hinweist halte ich im Übrigen eher für einen Ansatz eines Kulturveranstaltungsplans als darauf hinzuweisen, dass Gender-Trouble ne Party macht, tut mir leid, aber da ist es relativ schnuppe ob es en Jubiläum ist oder nicht.
          Ich bin mir sicher, wenn ihr ne Info-Veranstaltung oder ne Info-Party hättet, dann hätte der webMoritz darauf hingewiesen. Aber so, bitte korrigier mich, es war doch nur ne Jubiläums-Party, oder?

          • Vorsitz AG GT sagt:

            Um es noch einmal zu betonen: Die Arbeitsgemeinschaft Gender Touble ist die älteste ständige AG des StuPa! Es wurde in diesen zehn Jahren einiges erreicht durch die AG und wir sind zu einer Institution geworden, was die Queerszene angeht.
            Und wenn Du mal nach oben Scrollst kannst Du nicht gerade behaupten, dass die Medienparty Deine Anforderungen an einen Veranstaltungshinweis erfüllt (ohne sie schlecht machen zu wollen).

          • Da du anscheinnd keine Kommentare liest: das Kulturmodul ist eine private Homepage und mit nur etwa 150-160 Besuchern pro Tag nicht unbedingt als allgemeingültige Informationsquelle anzusehen und schon gar nicht als Grund die Satzung nicht selber zu erfüllen.

          • Paul sagt:

            Sorry, hab ich erst später gelesen.
            Ich sehe trotzdem nicht die Notwendigkeit eines Veranstaltungskalenders seitens des webMoriz. Das Kulturmodul besteht und ich kenn jede Menge Leute, die genau auf die Seite gehen, wenn sie wirklich gar nicht wissen, wohin sie gehen sollen oder irgendwelche Infos zu ner Veranstaltung brauchen. Ich glaube die "geringe" Besucherzahl (wobei ich nicht weiß inwiefern deine Behauptungen verifiziert sind) geht eher auf zu wenig Bedürfniss zurück, als darauf, dass die Leute das nicht kennen. Man kriegt durch Flyer und Plakate genug mit, um über das wichtigste informiert zu sein.
            Obiger Beitrag fällt für mich eindeutig in die Kategorie Eigenwerbung, da hab ich aber nichts gegen einzuwenden, mein Gott, hier werden ja nichtmals kommerzielle Interessen verfolgt, die Moritz-Medien-Party dient doch nur dazu den Leuten die studentischen Medien näherzubringen, sorry, aber was ist dagegen einzuwenden?

          • Ich behaupte nix was ich nicht belegen kann, ich werde dir aber meine Quellen nicht offenlegen. Das brauche ich nicht unbedingt, denn die Seite selbst wirbt mit 10000 Pageimpressions pro Monat, das sind pro Tag etwa nur 330. Wenn du als Besucher eine Beschreibung einer Veranstaltung aufrufst, haste schon die zweite Pageimpression verursacht. Den Rest kannste dir selber ausrechnen.

    • Kulturmodul ist eine private Hompage und hat nichts mit der Uni oder ihren Medien zu tun …

  6. Vorsitz AG GT sagt:

    Ich kann die Arbeitsweise der studentischen Medien nicht besonders loben…
    Da die Gender Trouble Party am Freitag ihr zehnjähriges Bestehen feiert, wollten wir gern die studentischen Medien auf uns aufmerksam machen lassen, sei es durch einen Veranstaltungshinweis oder einen kleinen Artikel. Allein der flying Moritz sowie das Studentenradio haben Kompetenz bewiesen und unser Jubiläum publik gemacht.
    Sowohl das Moritz-Magazin als auch der web-Moritz haben sich trotz E-Mail- und Telefonkontakt nicht gerade mit Ruhm bedeckt. Wenn ich telefonisch mit einem Mitarbeiter der Studentischen Medien alles abspreche und mir danach gesagt wird, dass niemand was von einer Absprache weiß, zeugt dies nicht gerade von Kompetenz.

    • Paul sagt:

      Radio98eins versteht sich im Übrigen nicht als Studentenradio. Sie für überragende Kompetenz zu loben nur, weil sie nen Veranstaltungshinweis gegeben haben halte ich für vollkommenen Unsinn. Bei jeder Magazin-Sendung wird auf Veranstaltungen hingewiesen, das ist explizites (Teil)Ziel der Sendung.
      (Versteht mich nicht falsch, ich will da Radio nicht als inkompetent darstellen, aber die Kompetenz erlangt es nicht durch das Erwähnen der Gender-Trouble-Party…)

      • Vorsitz AG GT sagt:

        Ich will es mal so sagen: Ein Veranstaltungshinweis ist mehr, als der web-Moritz getan hat. Außerdem hat ein Mitglied von uns auch noch ein Interview gegeben.
        Da ich noch nicht viel Kontakt zu den studentischen Medien hatte, steht das Radio und auch der Flying Moritz bei mir in gutem Licht!

  7. Zunächst einmal: Natürlich ist es ein redaktioneller Fehler, dass wir die Party nicht angekündigt haben. Allerdings sind wir, wie von einigen schon ganz richtig bemerkt, nicht das Kulturmodul, dass jede Veranstaltung bewirbt und haben auch keinerlei Verpflichtung einzelne Inhalte aus der Studierendenschaft oder von außen zu übernehmen.

    Dennoch: Es war ein Artikel zu dem Thema angedacht, da allerdings ein diesbezüglicher Interviewtermin vergangene Woche geplatzt ist und sich auf die schnelle kein neuer finden ließ, ist die Angelegenheit im Trubel der Woche (der sicher auch mit unserer eigenen Party zu tun hatte) untergegangen.

    Was die Theorien um etwaige Kompetenzen angeht: Ich kann mich an ein Telefongespräch mit Gender Trouble vor einigen Wochen erinnern. Darin habe ich zugesagt, dass der flyingmoritz das Thema aufnimmt – das ist geschehen. Für das magazin, das habe ich mehrmals betont, könne ich nicht sprechen. Man soll sich bitte noch mal gezielt an die Chefredaktion des printmoritz wenden…

    • Vorsitz AG GT sagt:

      Was hat dieser Interviewtermin denn bitte mit unserer Party zu tun?
      Bei unserem Telefonat hieß es auf jeden Fall, dass die Informationen an die entsprechenden Leute weitergeleitet würden. Da ich aber zuvor schon an die entsprechenden Einrichtungen der studentischen Medien eine E-Mail geschrieben hatte und erst angerufen habe, als nach einer Weile keine Antwort kam, bin ich davon ausgegangen, dass sich nun auch um unser Anliegen gekümmert wird. Und beim Flying-Moritz hatte das auch geklappt, worüber ich mich sehr gefreut habe. Jedoch wurde mir auch berichtet, dass unser Flyer nicht wie abgesprochen in der Mensa über den Beamer lief.
      Aber sei es drum, vieleicht berichten Moritz oder Web-Moritz ja noch im Nachhinein über uns. Das wäre für mich eine angemessene Alternative.
      PS: Die Worte Inkompetenz und Homophobie habe ich bewusst NICHT gebraucht!

      • Ergänzung: Mit dem Beamer, den wir nicht selber betreiben, gibt es seit etwa 10 Tagen technische Probleme, weswegen wir keine neuen Inhalte einstellen können.

        • Vorsitz AG GT sagt:

          Das mit dem Beamer haben wir am telefon besprochen, was schon fast einen Monat her ist und Du sagstest, dass es gleich am kommenden Montag online geht (obwohl Du den Flyer noch gar nicht hattest und ich deshalb gleich nochmal zurückgerufen habe und Dir dann den Flyer zugeschickt habe)…

  8. Bis jetzt ist das nur ein Fässchen. Ich habe mich noch nicht warmgelaufen. Was wir hier haben ist eine Nichterfüllung des Auftrages mit der das StuPa die Moritz-Medien. Die Redaktion ist ja soweit wie ich weiß dem StuPa Rechenschaft pflichtig. Bisher konntest du mit deinem Beitrag meine Vorwürfe überhaupt nicht entkräften, eher bin ich in meiner Meinung bestärkt. Der Redaktion stand ein fertiger Artikel zur Verfügung, ein potentielles Interview ist wohl kein Grund es nicht zu veröffentlichen. In der letzten Zeit gab es hier fast nur Belanglosigkeiten, die in Artikeln verbreitet wurden. Also bitte …

    Müssen wir uns in Zukunft an das StuPa melden, damit unsere Mitteilungen in den studentischen Medien veröffentlicht werden? Ich hoffe wohl nicht …

    • Also, wenn ich mir deinen Beitrag noch mal anschaue sind die Vorwürfe die folgenden:

      1. Wir haben auf dem webMoritz keinen Artikel zur GT-Party gebracht!
      Das stimmt! Das will ich auch gar nicht entkräften.

      2. Wir haben das getan weil wir keine Konkurenz zur eigenen Party wollten!
      Das ist nicht der Fall. Richtig ist aber wahrscheinlich, dass einige Dinge in der letzten Woche unter der Vorbereitungen der Medienparty zu leiden hatten.

      Vielmehr wollten wir durchaus über das Jubiläum berichten, allerdings nicht in dem wir eine Pressemitteilung abtippen. Nun hat es wie gesagt letzte Woche nicht mehr hingehauen. Ich kann nur wiederholen, dass mir das leid tut.

      3. Es "herrscht eine mehr oder weniger verdeckte Homophobie bei einigen Verantwortlichen hier"!

      Das habe ich bisher nicht feststellen können, was dafür spricht, dass der Vorwurf falsch ist oder sie entsprechend gut verdeckt ist. Wie soll ich den Vorwurf denn deiner Meinung nach entkräften?

      • zu 3.

        Das könnt ihr nur mit entsprechenden Aktivitäten in der Zukunft erreichen.

        Oben stehen ja schon ein paar Auszüge aus der Satzung, welche bislang nicht optimal umgesetzt wurden. Warum gibt es hier keinen Überblick was in der aktuellen Woche passiert? Das ist einfach zu pflegen und nicht jede Aktivität benötigt einen umfangreichen Artikel. Dann könnte so ein Vorfall theoretisch nicht wieder passieren. Nur mal so als kleinen Verbesserungsvorschlag.

        • 17vier sagt:

          "Warum gibt es hier keinen Überblick was in der aktuellen Woche passiert? Das ist einfach zu pflegen und nicht jede Aktivität benötigt einen umfangreichen Artikel."

          Aus eigener Erfahrung beim webMoritz kann ich dir versichern, dass auch so ein vermeintlich einfacher plan eine Menge Arbeit bedeutet, so er sich nicht im copy&paste von Pressemitteilungen oder der Datenbank des Kulturmoduls erschöpfen soll. Und das soll er nicht, denn dafür besuche ich ja den webMoritz und nicht das Kulturmodul. Pressemitteilungen lesen kann ich selber, was ich suche sind Empfehlungen, thematische Hintergrundinformationen, etwas, was mir einen Mehrwert durch journalistische Mehrarbeit verschafft. Dafür ist eine Menge Recherche notwendig und auch eine Menge Zeit für die Herstellung von Bildern und Texten.
          Vorgeschriebene Artikel sollten keinen Garantieanspruch auf Veröffentlichung im webMoritz haben. So hielt ich es zumindest, als ich für den Kulturteil der Seite verantwortlich war.

          Mit dem Vorwurf der Homophobie wäre ich auch vorsichtig. Beiträge und Empfehlungen über Veranstaltungen und Themen im Spannungsfeld zwischen gender, Gleichstellung und Homosexualität waren schon immer Thema beim webMoritz.
          Homophob wirkte auf mich niemand in der Redaktion; Diskussionen zum Themenhorizont haben auch während einzelner Redaktionssitzungen stattgefunden.

          Insofern halte ich es mit red marut, wenn er vorschlägt, einen Artikel zum 10jährigen GT-Jubiläum zu veröffentlichen. Im Rahmen eines solchen Artikels hätte man auch auf die Party aufmerksam machen können. Ohne den Hintergrundartikel hätte ich keinen Anlass dazu gesehen, überhaupt auf die Veranstaltung hinzuweisen. GT ist doch inzwischen eine Art Marke hier geworden und wenn einzig die Einstellung gegenüber der sexuellen Orientierung (die ja auch eine politische ist) zum Unterscheidungsmerkmal gegenüber anderen Parties wird, dann ist mir das zuwenig. Genauso gut hätte man die C9-Geokeller-Kooperation "Plattentektonik #2" am gestrigen Abend bewerben können, da gab es immerhin ein Booking und wurde mit vier verschiedenen Künstlern und DJs gelockt. Sehe ich mir dann den Flyer von GT an, steht da nur queerparty.

          Ist mir n bisschen wenig. Vielleicht sollten die GTler_Innen drüber nachdenken, bessere Parties zu machen. Besser z.b. im Sinn einer satteren Programmatik. Wieso gibts keine Dragparties? Wieso gibts keine Filmvorführung eines schwulen Kunstfilms davor? Wo bleibt der Regisseur, der nach dem Publikumsgespräch die ersten 2 Stunden auflegt?

          • Vorsitz AG GT sagt:

            Da spricht anscheinend jemand über Dinge, von denen er keine Ahnung hat. Zumindest was den GT angeht!
            Wir sind keine Kommerzparty und haben nur ehrenamtliche Mitarbeiter sowie ein sehr knappes Budget. Unsere Parties werden von vielen Leuten sehr gelobt und wärst Du am Freitag da gewesen, dann wüsstest Du es auch besser!

          • "Etwas" unrecht hast du aber mit deinen getätigten Behauptungen. Zum einen haben wir ein begrenztes Budget, also ist nicht alles finanzierbar was wir gerne möchten , zum anderen sind "spezielle" Themenabende was Musik betrifft nicht möglich, da man damit genug Leute vergrault. Wir haben eine bestimmte Zielgruppe und können mit , ich sags mal jetzt ganz bewußt völlig übertrieben, "Volksmusikabenden" keinen Blumentopf gewinnen. Eine "Electronummer" wie sie Andere veranstalten könen wäre zum Beispiel sehr negativ für uns. Wir haben eine bestimmte Zielgruppe und einen bestimmten Anspruch, den ir rfüllen. Das über 10 Jahre und einer zweistelligen Anzahl an Gästen. Der Erfolg gibt uns also recht, deine Behauptungen über die Qualität treffen daher nicht mit der Realität zusammen.

            Appropo Filmabende : schon mal was von der GeMA gehört? Die sind ziemlich geldgeil und halten ihre Händchen auf. Die Filmverleiher sind auch nicht gerade als bescheiden zu beschreiben. Ein paar hundert Euro könnten für eine Filmvorführung schon zusammenkommen. Also bitte keine "Verbesserungsvorschläge" von Dingen machen, die wir schon in der Vergangenheit gemacht haben, aber aus finanziellen Gründen einstellen mussten.

            Die Studentenclubs finanzieren sich auch durch Getränkeumsätze, also vergleiche bitte die Möglichkeiten von uns und einem großen Club nicht wie Äpfel und Birnen.

          • Vorsitz AG GT sagt:

            Nachtrag: Die Anzahl an Gästen ist Dreistellig!!!
            ;o)

          • ooops, mein ich auch … zuviel Zahlen so spät am Abend B)

          • 17vier sagt:

            Denke, mit 10 Jahren als Veranstalter und 28 Jahren als Greifswalder hab ich schon ne ganze Menge Erfahrung auf dem Gebiet.

            "Wir sind keine Kommerzparty und haben nur ehrenamtliche Mitarbeiter sowie ein sehr knappes Budget."

            Das haben unzählige andere auch, trotzdem können sie kulturell wertvolle Veranstaltungen durchführen. In erster Linie krankt die Sache doch nicht am Geld, sondern an Ideen. Und mit den Spitzen-StuPa-Verbindungen hätte sich doch für 10 Jahre GT was anspruchsvolleres organisieren lassen!

            "zum anderen sind "spezielle" Themenabende was Musik betrifft nicht möglich, da man damit genug Leute vergrault. Wir haben eine bestimmte Zielgruppe und können mit , ich sags mal jetzt ganz bewußt völlig übertrieben, "Volksmusikabenden" keinen Blumentopf gewinnen."

            Wäre die erste kulturresistente Zielgruppe, die ich kenne. Wie kommst du eigentlich auf Volksmusikabende?

            "Appropo Filmabende : schon mal was von der GeMA gehört"

            Hab ich. Die GEMA ist übrigens nur für Musik zuständig und der dürftet ihr auch n satten Betrag für Freitag bezahlt haben. Filmvorführungen werden von einer anderen Verwertungsgesellschaft abgerechnet. Aber ich merke schon, ihr seid die Veranstaltungsprofis…

            "Ein paar hundert Euro könnten für eine Filmvorführung schon zusammenkommen. "

            Naja, ich denke, gerade im schwulen Underground ließe sich so mancher Regisseur als Filmvorführer gewinnen, bzw. ist ja nicht bei jedem Film eine Rechteverwertungsgesellschaft zusrtändig. und mitunter kommt man dann sehr günstig raus. Schon mal was von Bruce Labruce gehört? vermutlich nicht, aber das meine ich mit schwulem Underground-Kino!

            "Unsere Parties werden von vielen Leuten sehr gelobt und wärst Du am Freitag da gewesen, dann wüsstest Du es auch besser! "

            Was ja auch noch kein Qualitätsgarant ist! Wenn Euer Publikum, das in der Vergangenheit bevorzug dreistellig antritt, diese Party, die -optimistisch ausgedrückt- kulturell wenig anspruchsvoll ist, lobt, dann spricht das doch eher gegen das Publikum als dafür.
            Und wenn es alles so super gelaufen ist, wieso macht ihr hier so einen Aufstand, dass hier nicht auf euer Veranstaltung hingewiesen wurde?

            Gute Parties mit inhaltlichem Anspruch und popkulturellem Glanz sind nicht in erster Linie eine Sache des Geldes, sodern werden in erster Linie durch gute Ideen und Engagement erschaffen.
            Hört bitte auf, hier auf Carsten Schönebeck rumzubeißen und gebt euch bei der nächsten Party mehr Mühe, so dass man gar nicht umhin kommt, diese Veranstaltung anzukündigen, weil sie lokales Kulturgut darstellt!

          • Vorsitz AG GT sagt:

            Mit fast 24 Jahren als Greifswalder (mehr sind es halt noch nicht) und 5 Jahren GT-Erfahrung kenne ich mich was unsere Party angeht doch etwas besser aus.
            Sicher könnten wir das StuPa um Zuschüsse für extra Aufwand (Zusatzveranstaltungen) bitten, für die eventuell gar keine Nachfrage besteht. Das sowas auch ganz böse nach hinten losgehen kann hat die Vergangenheit gezeigt und es wären die Gelder der Studierendenschaft, die wir dann verschleudern würden. An Ideen mangeslt es uns wahrlich nicht. ;o)

            Die GT-Party ist eine Veranstaltung für eine ganz bestimmte Zielgruppe – für eine Minderheitsgruppe! Das darf man nicht aus den Augen verlieren. Wir bilden damit den größten Teil der Greifswalder Queerszene. Daher sollte man vorsichtig sein, uns mit anderen Parties zu vergleichen…
            Die Vorstellungen was eine gute Party ist, gehen halt auch weit auseinander. Für mich ist eine gute Party, wenn darauf geachtet wird, dass die Gäste zu Frieden sind. Und das ist dann auch ein Qualitätsmerkmal für mich.

            Haltlose Aussagen über unser Publikum zu treffen spricht hingegen eher gegen als für Dich!

          • Vorsitz AG GT sagt:

            Um aber nochmal auf den Ursprung dieser Diskussion zurück zu kommen:
            Der web-Moritz hat Fehler eingeräumt. Das finde ich gut, weil es ein Zeichen von Größe ist. Bei der Vorbereitung der Medienparty und der redaktionellen Tätigkeit kann es sicher ganz schön stressig werden und ich kann verstehen, wenn dann mal etwas vergessen wird. Dafür sind wir alle nur Menschen.

            Die Frage ist doch, wie jetzt damit umgegangen wird. Den letzten untersten Kommentar finde ich nach wie vor eine gute Lösung.

            Ich wollte hier auch keine Grundsatzdisskussion über den GT führen…

          • Volksmusikabende ist wie ich im Kommentar schrieb eine Überspitzung gewesen … und mit Namen hab ich es nicht so, also verzeih mir mal die Verwechslung der Geldeintreibergesellschaften. Ändern kann man hier ja auch keine Einträge.

            "Und mit den Spitzen-StuPa-Verbindungen hätte sich doch für 10 Jahre GT was anspruchsvolleres organisieren lassen!" …. Willst du jetzt noch so unverschämt sein und behaupten, daß wir keine anspruchsvollen Partys veranstalten?

            Und dein Behauptung ein schon jahrelang erfahrener Veranstalter zu sein widerspricht sich mit deinen Behauptungen. Veranstaltungen macht man für eine Zielgruppe. Wir sehen uns als Begegnungsstätte für unsere Klientel, dementsprechend konnten wir uns schon über 10 Jahre lang hier etablieren. Und der Erfolg gibt uns eher recht als dir und deinen unrelistischen Behauptungen.

            Spezielle Partys die nur eine spezielle Musikrichtung im Programm haben richten sich an die Liebhaber dieser Musik. Zielgruppenorientierung. Schon mal was davon gehört?

          • wayne_inter sagt:

            Ich versteh die Aufregung nicht, besonders da eure Party doch gut besucht war. Da finde ich es eher schade, dass ihr zu eurem Jubiläum nicht tief in die Kulturtasche gegriffen und fett was auf die Beine gestellt habt, (worüber dann garantiert auch berichtet worden wäre.)
            Gerade aufgrund der scheinbaren Renitenz der queeren Szene in HGW gegenüber Veränderungen verliert diese und ihre Veranstaltungen für mich an Attraktivität.
            Apropos "Volksmusik", genau das assoziiere ich mittlerweile mit den gt-Parties in HGW, denn jedes mal die gleichen Songs der gleichen Stars der schwul-lesbischen Szene hören zu müssen, empfinde ich als Folter. Muss denn immer Gloria Gaynor und Rosenstolz laufen? Mittlerweile hasse ich diese Klischeeparties, da ich kein Bock auf musikalische Exklusion und den daraus resultierenden Szeneinzest habe, dies verfestigt m.M. nach nur Vorurteile, anstelle sie aufzubrechen.
            Aber vllt hat Bismarck auch einfach nur recht und hier passiert wirklich alles 100Jahre später.
            Davon wie homogen der Musikgeschmack der hiesigen LGBTQ-Szene ist, konnte ich mich zuletzt am 6.11. im TV-Club bei der Nachtaktiv-Party überzeugen, wo nur ca. 10 Gäste zugegen waren. Grund dafür war die Tatsache, dass elektronische Tanzmusik lief.
            Richtig viel Spass hingegen hatte ich auf der gender-trouble-Party vor gut einem Jahr im Ikuwo. Dort gab es eine szenische Lesung, ein Garderobe für gender switching und die Musik war auch recht abwechslungsreich. Wieso macht ihr dort eigentlich nicht mal ab und zu was? Immerhin ist der Laden unkommerziell und positioniert sich offen gegen jegliche Formen von Diskriminierung.

            btw: Homophobie ist mir bisher noch nicht in den moritz-Redaktionen aufgefallen, dies ist auch nicht nötig, da dieser Bereich gesellschaftlicher Realität schon vom Geschäftsführer sehr engagiert gepflegt wird.

          • Dann könntest du auch über den Musikgeschmack der Besucher der Studentenclubs diskutieren. Schön daß es dir damals im IKUWO gefallen hat, du kannste dich bei Korbinian bedanken, der es damals organisiert hat. Ursprünglich war vorgesehen daß der Autor selber kommen sollte, eine größere vierstellige Anzahl an Euros und unzählige Sonderwünsche standen dem letztendlich doch im Wege. Nur soviel zu den günstigen Möglichkeiten.

          • 17vier sagt:

            Die veranstaltung war dennoch ein erfolg. es konnten u.a. jan holten und hedwig golpon für das projekt gewonnen werden, die den roman szenisch lasen und keine vierstelligen summen brauchten. korbinian in allen ehren, aber die veranstaltung hat er ja nicht allein organisiert und sie wurde von lokalen strukturen, u.a. dem theater, unterstützt.
            gerade die party (in meinen augen die beste 2008) hat dann aber doch gezeigt, wie man mit einem sehr geringen finanziellen einsatz den kulturellen mehrwert einer veranstaltung vergrößern kann und gleichzeit viele leute anspricht. von der damit geleisteten initiative ganz zu schweigen…

          • Die Lesung lief im Rahmen des Polenmarktes und der Polenmarkt wird wie man weiß auch finanziell gefördert. Punkt aus. Ab jetzt möchte ich nur noch mit Zahlen belegte Aussagen von dir lesen und keine pauschalen Behauptungen. Unsere Zahlen stehen im Rechenschaftsbericht des StuPa, und die sind was die Partys banbelangt im grünen Bereich. Also sprich uns bitte keine Kompetenzen ab, was Organisation, Qualität etc. betrifft.

            Zudem ist das hier ziemlich weit vom eigentlichen Thema abgewichen. Es ging um eine Kritik an der Arbeitsweise des Webmoritz .

          • 17vier sagt:

            Die Kompetenz in Sachen Qualität habt Ihr Euch in meinen Augen mit Eurem Jubiläum selbst abgesprochen.

            Und nein, die beiden Themen gehören unbedingt und untrennbar zusammen. Denn ich habe ja eingangs bezweifelt, dass es eine Veröffentlichungsgarantie für vorgeschriebene Artikel studentischer Initiativen gibt.

          • Oh, eine Ferndiagnose eines Nichtanwesenden … mehr muss man nicht mehr dazu sagen. B)

          • 17vier sagt:

            Das hier reicht aus, um sich ein Bild von Euren Bemühen, eine kulturell hochwertige Veranstaltung zu organisieren, machen zu können. Tut mir leid, aber vielleicht teilen wir nicht den Kulturbegriff…

            http://www.gender-trouble.de/termine/november_09….

          • Martin sagt:

            ihhh, jockel… das ist aber jetzt stänkerig mit dem flyer…
            Ich erinnere an die monoblock parties…
            was ich sagen möchte ist, dass man die Qualität einer Party nicht an einem Flyer ausmachen möchte…
            ich kann mich an flyer erinnern die waren keine 10cm² gross und hatten auch keine gerade Kante ;) die party war trotzdem geil

          • 17vier sagt:

            oh, da hätte ich vielleicht noch ein paar worte verlieren sollen. mir ging es noch gar nicht um den flyer als solchen (der gefällt mir auch nicht besonders, aber das sei geschmackssache), sondern um die angekündigte party.
            das sollte nochmal unterstreichen, wie wenig hochwertig die in meinen augen ist. keine band, kein beworbener dj, kein weiterführendes kulturprogramm. nicht mal für ne parole war platz.

            was soll man als medium da auch bewerben?

          • Es ging in dem Artikel um nicht irgendeine Party sondern um einen Artikel über das 10-jährige Bestehen einer Organsation. Zudem sind wir kein Konzertveranstalter, deine "Argumentation" mit einer fehlender Band daher völlig daneben, und auch nicht gerade "hochwertig".

          • 17vier sagt:

            so matthias, ich bin raus, sonst drehen wir uns noch wochen im kreis. macht mal euer GT weiter wie gehabt, hat ja toll funktioniert.

            ""Argumentation" mit einer fehlender Band daher völlig daneben"

            lies bitte nochmal gründlich meinen kommentar und denke nach.

            und es ging auch dir vordergründig um die party, das war doch der zankapfel ("Wollte die Redaktion des Webmoritz keine mediale "Konkurrenz" für ihre Party auf ihrer Seite zulassen").

            ein artikel zu 10 jahre GT finde ich toll. aber ich frage mich, wie eine gute veranstaltungsankündigung zu der hier inzwischen in epischer breite besprochenen party ausgesehen hätte?

            wie dem auch sei, macht mal weiter, ihr scheint euch eurer sache so sicher, dann sollte das auch in zukunft alles kein problem sein.

            in diesem sinn…

          • Wir brauchten keine als Artikel verpackte Werbung. Es ging nur um die Vorstellung der Arbeit einer AG in den letzten zehn Jahren und das halt passend in der Woche vor dem Jubileum. Mehr wollten wir gar nicht. Meine Behauptungen sind zwar "etwas" polemisch ausgefallen, dafür haben sie ihren strategischen Zweck erfüllt: die Redaktion musste sich daraufhin positionieren und konnte die Kritik nicht einfach so ignorieren. Die Redaktion des Webmoritz ruft auf der eigenen Seite die Leser auf eigene Artikel einzusenden. Wer sendet ernsthaft noch einen Artikel ein, wenn der hier nur für den Papierkorb bestimmt ist? Wir waren jedenfalls über die unprofessionelle Arbeit der Redaktion enttäuscht. Falls die Kritik etwas für die Verbesserung der Arbeitsweise etwas bringt, dann hat die Kritik das bewirkt was sie sollte, wenn nicht gibt es imer noch das StuPa.

  9. ret marut sagt:

    Vielleicht könnten Gender Trouble und Webmoritz die Sache gütlich klären. Carsten hat ja die Fehler schon eingestanden und die Probleme der Redaktion beschrieben, die Parties sind beide gelaufen (und waren, so weit ich erfahren konnte, auch beide super und gut besucht).
    Statt also in der jüngeren Vergangenheit zu bohren und sich gegenseitig vors Bein zu treten, könnte der Webmoritz doch z.B. nächste Woche einen längeren Beitrag zu 10 Jahre Gender Trouble machen, vielleicht mit ein paar Bildern aus den 10 Jahren Gender Trouble und einem Hinweis auf die bisherigen Erfolge, Probleme und Höhepunkte der AG Gender Trouble. Das wäre mal wirklich interessant für die Studierendenschaft, denke ich.
    Sinnvoll wäre zudem ein Interview mit den Aktiven aus Gender Trouble, wo die aktuelle Arbeit, die nächsten Ziele etc. dargestellt wird.

    Also bitte Kriegsbeil von beiden Seiten begraben und gemeinsam die Friedenspfeife rauchen.

  10. gehetzter sagt:

    ach, Euch gehts doch nur um die Friedenspfeife ;)

    • studi sagt:

      Gemeinsam was Rauchen?
      *grins*

      Aber ich sehe das auch so!
      Ich denke mal es wurden schon mächtig Fehler gemacht, und einige Sachen sind schon arg unschön (wenn man seine eigne Satzung nicht kennt z.B.)
      Aber so ist das nun mal in der studentischen Selbstverwaltung, wir sind alles nur Menschen und da schleifen sich eben manchmal Fehler ein.

      Also packt die Friedenspfeife aus und raucht! :P
      Danach geht’s frisch ans Werk und somit haben wir in Zukunft eben wieder ein bisschen mehr webmoritz! :)

  11. Teil II

    Zitat: "Naja, ich denke, gerade im schwulen Underground ließe sich so mancher Regisseur als Filmvorführer gewinnen" Bitte behaupte nichts, was du nicht belegen kannst. Das wort "denken" sagt schon alles. Diese Leute wollen auch von ihrer Arbeit leben und machen nichts fürn Appel und nen Ei. Außerdem müssen wir uns selber tragen und können durch solche zusätzlichen Veranstaltungen nicht ständig Verluste produzieren. Im Gegensatz zu anderen Veranstaltern bekommen wir nicht das Geld in den Arsch geblasen oder haben zusätzliche Einnahmequellen. Und mit "Ideen und Engagement" bezahlt man keine Rechnungen….

    Zitat :"und gebt euch bei der nächsten Party mehr Mühe, so dass man gar nicht umhin kommt, diese Veranstaltung anzukündigen, weil sie lokales Kulturgut darstellt! " Peinlicher gehst wohl gar nicht mehr, oder?. Als Veranstalter sollte man eigentlich wissen ,daß Werbung mit das Wichtigste für den Erfolg einer Veranstaltung ist.

    • 17vier sagt:

      hier wird die langjährigkeit von gt bejubelt:

      " AG Gender Trouble, übrigens der ältesten existierenden AG des StuPa, übrigens auch der Geldgeber der Moritz-Medien"

      wenn gt so wichtig ist und zu unserer universitären kultur gehören soll (und dieser ansicht hänge ich an), dann sollte das auch in der budgetierung berücksichtigt werden. das stupa fördert ja auch ganz andere kulturelle sachen. aus falsch verstandenem spartrieb und dem versuch, sich hier ein bescheidenes antlitz zu verpassen, aber darauf zu verzichten, sich ein 10jähriges jubiläum fördern zu lassen, entbehrt nicht einer gewissen ironie.

      "Sicher könnten wir das StuPa um Zuschüsse für extra Aufwand (Zusatzveranstaltungen) bitten, für die eventuell gar keine Nachfrage besteht. Das sowas auch ganz böse nach hinten losgehen kann hat die Vergangenheit gezeigt und es wären die Gelder der Studierendenschaft, die wir dann verschleudern würden."

      "Willst du jetzt noch so unverschämt sein und behaupten, daß wir keine anspruchsvollen Partys veranstalten? "

      genauso unverschämt und polemisch will ich in diesem fall sein. leute in einen raum zu pferchen und zu beschallen ist noch kein anspruch. drei überfahrene igel sind noch keine autobahn, sagte stromberg glaube ich mal.

      "Veranstaltungen macht man für eine Zielgruppe. Wir sehen uns als Begegnungsstätte für unsere Klientel, dementsprechend konnten wir uns schon über 10 Jahre lang hier etablieren."

      und bist du sicher, dass eure zielgruppe fernbleibt, wenn ihr MEHR bietet?

      "Diese Leute wollen auch von ihrer Arbeit leben und machen nichts fürn Appel und nen Ei."

      Indiependent-Filme sind häufig auf Reisen und nicht selten in Begleitung von Menschen, die ebenjene Filme betreuen. Ähnlich wie Musiker und Bands sind die Streifen auf Tour und können genauso "gebucht" werden. Honorare sind in diesen Fällen in der Regel sehr überschaubar und ein Zimmer im Sofa kostet auch nicht die Welt (35€ mit Frühstück).

      "Außerdem müssen wir uns selber tragen und können durch solche zusätzlichen Veranstaltungen nicht ständig Verluste produzieren."

      Dafür gibt es berechtigterweise und zum Glück Förderungen. Frag doch beim nächsten mal im StuPa oder beim Studentenwerk!

      "Im Gegensatz zu anderen Veranstaltern bekommen wir nicht das Geld in den Arsch geblasen"

      Na du bist mir lustig. Hier wird doch an jeder Ecke mit Kultursubventionierung gegeizt. "In den Arsch geblasen" wird hier höchstens dem Präventionsrat.

      "Als Veranstalter sollte man eigentlich wissen ,daß Werbung mit das Wichtigste für den Erfolg einer Veranstaltung ist. "

      Als Veranstalter sollte man aber auch wissen, dass eine hochwertigere Veranstaltung besser und umfangreicher angekündigt wird. Werbung ist auf jeden Fall sehr wichtig, aber wenn wenig dahintersteckt ist es Nepperei.

    • ret marut sagt:

      @ Matthias Huehr:
      "Und dein[e] Behauptung[,] ein schon jahrelang erfahrener Veranstalter zu sein[,] widerspricht sich mit deinen Behauptungen." – In sich schon ein etwas dadaistischer, v.a. aber tautologischer Satz. Daß Jockel schon längere Zeit im Buisness ist und sich mit der Materie recht gut auskennt, kann wohl beim besten Willen nicht bestritten werden.

  12. 17vier sagt:

    Vielleicht überlegt ihr es euch ja vor dem nächsten Geburtstag, das Studentenwerk nach einer Förderung anzufragen.

  13. R.easy.co sagt:

    Ich möchte nicht die Homophobiekeule auspacken, da eine solche sich nur auf Vermutungen stützen könnte und jene Vermutungen keine Grundlage einer vernünftigen Diskussion sein können. Mein Vorwurf ist der des Desinteresses gegenüber einer Veranstaltung, die für viele Studenten eine Alternative zu den sonstigen abendfüllenden Möglichkeiten geworden ist. Viele Studenten, egal welcher sexuellen Orientierung, besuchen den GT, weil dieser immer friedlich, ohne sexuelle Übergriffe, und regelmäßig mit einem Anteil an aufklärerischer Arbeit verbunden ist. Ein Beitrag über dieses Jubiläum wäre eine angemessene Anerkennung für die Arbeit der vielen Frauen und Männer, die seit 10 Jahren ehrenamtlich ihre Freizeit für die Interessen der LGBT- Studenten opfern.
    Wie schon richtig bemerkt worden ist, war die Jubiläumsfeier ein voller Erfolg, da viele Studenten diese Leistungen honorierten oder einfach nur eine friedliche Party feiern wollten.
    Eure Aufgabe wäre es gewesen dieses Ereignis und die damit verbundene Arbeit in eine breitere Öffentlichkeit zu tragen.
    Ich frage mich ob ihr das Jubiläum des Mensaclubs oder der CUN vergessen würdet, wenn diese gleichzeitig zu eurer Party statt gefunden hätten. Deshalb ist eine Entschuldigung, die mit der Ausrede über eure mit einer durch eure Party verbundenen Überbeschäftigung, nur als halbherzig einzuordnen. Der Mensaclub hört auch nicht auf zu arbeiten, nur weil jener an der CUN beteiligt ist oder einen Clubgeburtstag ausrichtet.
    Eine Friedenspfeife ist auch nicht nötig, da hier eigentlich kein Streit sondern eine tiefe Enttäuschung vorliegt und meine Vorredner, so vermute ich, nur die falschen Worte gewählt haben. Zu solchen Worten lässt man sich halt hinreißen, wenn man sich sehr viel Mühe gegeben hat und enttäuscht darüber ist, dass man von den Sprachorganen der Universität einfach vergessen wird.

    • alex sagt:

      es ist schon interessant, wieviele herausragende Journalisten es in dieser Stadt gibt, die anscheinend ganz genau wissen, wie man ein gutes Blatt bzw. eine gute Website macht. Stellt sich allerdings die Frage, warum diese ganzen Talente nicht auf den Redaktionssitzungen auftauchen, sondern immer nur vom heimischen sofa-dsl-zugang agieren. Solange das der Fall bleibt, solltet ihr das Zeitung machen denen überlassen, die etwas davon verstehen.

      • R.easy.co sagt:

        Wenn die Möglichkeit für Kommentare auf der Webmoritz-Seite deiner Meinung nach nur für Lobreden über die Redaktionsarbeit gedacht ist, dann führst du diese ad absurdum, da Kommentare immer positiv oder negativ ausfallen können.

  14. me non delectat sagt:

    Nun…mir ist durchaus bewusst, dass viele Mitglieder der studentischen medien sich redlich bemühen und wirklich versuchen ihr bestes zu geben. Auch mal ein Danke dafür …
    Dennoch (so scheint es mir alt eingesessenem studenten) hat die Qualität in den letzten jahren nachgelassen- sei es nun auf Grund mangelnder Recherche, mutwilliger Falschdarstellung (ja auch das kam schon vor – aber man weißt ja, dass man immer Gefahr laufen kann, dass einige wenige medienvertreter dazu neigen Tatsachen umzupuzzeln, dass es in deren weltbild passt) oder einfach dem menschlichsten aller Dinge- jemand hat einen Fehler gemacht.
    ich denke, dass keiner davor bewahrt bleibt (und wie heißt es so schön- wer ohne sünde sei, werfe den ersten stein?) … es ist ein bedauernswerter fehler (und so wir ich die nachrichten verstaden habe, wird es von der medienseite auch bedauert) und durchaus tragisch…aber mal ehrlich…es gibt in der studentischen selbstverwaltung so viele verschiedene Bereiche in denen auch nur menschen arbeiten und wir dürfen nie vergessen, dass es sich um Studenten handelt- also leute, die auch noch studieren und ihre eigenen ressource betreuen.
    Es ist traurig und tragisch, kann aber mal passieren. Ich denke auch nicht, dass man hier überspitzt gleich von Homophobie ausgehen sollte 8da gibt es wahrlich andere Personen oder Personengruppe, denen man dies unterstellen kann und – was noch viel schlimmer ist- auch beweisen kann)…
    Da ich mich selbst zu einer homosexuellen lebensweise bekenne und der gt-ag auch zugetan bin, denke ich, darf ich durchaus meine meinung äußern.
    Es war eine gelungene party (meiner meinung nach) und hat auch in heterosexuellen kreisen (es gab dann doch einige heterosexuelle besucher) anklang gefunden. Die Stimmung war gut und ausgelassen. Der Vorsitzende hatte viel Mühe damit und das sollte man auch honorieren.
    Wenn nun auch die medien-party erfolgreich war, dann haben doch alle ihre arbeit gut gemacht und die breite masse unterhalten …
    insofern – kirche im dorf lassen … sich nciht hochschaukeln und das zugegebene missgeschick verzeihen!

    Liebe Grüße
    "me non delectat"

    • Martin sagt:

      wo finden die Partys denn eigentlich statt im Moment, bin zu faul selbst zu suchen :)

      kann mich an eine im st. Spiritus erinnern… ich war mit freunden da und wir heten hatten echt spass…
      aber das war rosa schwoof oder so, kann das sein? ist das noch ne andere Gang oder gibbet das nicht mehr..?

      • Eigentlich ist es zwar Off-Topic, da aber die Off-Topic- Anfeinungen gegen die ehrenamtliche Arbeit der GT-AG und ihrer angeblichen "mangelnden" Qualität nicht vom Webmaster entfernt wurden, was meine zu Anfang getätigten Behauptungen über einen Vorsatz eher bestärkt als entkräftet, werde ich dir deine gewünschten Informationen über diesen Weg geben.

        Der Gender-Trouble findet seit 10 Jahren am zweiten Freitag im Monat statt. Zu finden sind wir im Kontorkeller, direkt am Markt. Wreitergehende Informationen findest du unter:

        http://www.gender-trouble.de

        • FrW sagt:

          Ich finde das gar nicht so schlimm dass die nicht entfernt werden, ich denke das siehst du vielleicht etwas zu eng?

          Schließlich ist das eben auch eine Steilvorlage für die eigene Selbstdarstellung!
          Natürlich ist es sicher interessant gewisse Party-Facts zu promoten.
          Offensichtlich ist dann aber auch das man sich der Kommerz-Szene anbiedert …

          Und ob das dann jeder wünscht …
          kann der wehrte Leser sicher selbst ganz gut beurteilen.

          Ich persönlich gehe auf jeden fall nicht auf Studentenpartys und in Kellerclubs weil ich dort nen Hochglanzprospekt und geleckt sterile Profiveranstalter erwarte!

          Der gt lebt durch das liebevolle Ambiente und die friedliche und familiäre Atmosphäre.
          Beim gt ist man nicht Konsument, sondern Gast!

          Diesen Unterschied möchte ich nun leider auch in die off-topic Diskussion einbringen ;-)

      • FrW sagt:

        hier noch was für die ganz faulen:

        zum schnell durchklickern ;-)

        hier unsere Location zum rannzoomen
        http://tinyurl.com/gtmap2009

        und vor dieser Treppe solltest du dann stehen ;-)
        http://tinyurl.com/gteingang

    • http://www.webmoritz.de/projekt-info/eine-seite/

      Zitat: "Wir wollen aber auch über das kulturelle, religiöse, sportliche und vielfältige Leben an unserer Universität berichten. Dazu hilf uns bitte. Schick uns Termine, Bilder, Artikel, Fotos, Comics, Entdeckungen und Erfahrungen. Wir wollen das universitäre Leben auffrischen – mit Deiner Hilfe!"

      Bestimmt nicht nur ich fühlt sich verarscht wenn er diesen Text liest und dann die Realität sieht. In den letzten Stunden gab es beim Twitter drei Mitteilungen über einen weggelaufenen Hund, über einige Arbeitsgemeinschaften des StuPa gab es seit Bestehen des Webmoritz (unter Kontrolle des StuPa) keinen einzigen redaktionellen Beitrag. Die Relationen stimmen da irgendwie nicht so ganz.

  15. Stefan Lüdtke sagt:

    Ich halte es für angebracht, konstruktiv zu bleiben und sowohl auf Seiten der AG als auch des Moritz aufkommende Kritik nicht gleich als Abstreiten der eigenen Kompetenz aufzufassen. Ich glaube, wir wissen alle halbwegs, was wir tun und was im jeweiligen Rahmen finanzieller und v.a. organisatorischer Möglichkeiten liegt.
    Und wenn wir’s nicht wissen, ist das ein Grund mehr für eine engere Zusammenarbeit. :)

    Ausgehend von meinem Informationsstand als AG-Mitglied kann ich nur sagen, dass die Verstimmung auf unserer Seite daher rührt, dass ein von uns frühzeitig vorbereiteter Artikel über unser 10-jähriges Jubiläum (die „Pressemitteilung“) trotz vermeintlich fester Absprache zw. AG-Vorsitz und Redaktionsmitarbeiter nicht in den Print-Moritz aufgenommen wurde. Offenbar ist da was verschütt gegangen. Ob’s an Desinteresse wie hier schon vermutet oder einfach Überlastung lag, sei mal dahingestellt. Beides ist denkbar.

    Es ist dann allerdings auch keine große Überraschung mehr, dass anschließend hier im Web-Moritz ebenfalls kein Hinweis auf die Party parallel zur Medienparty zu finden war. Was einmal verschütt ging, bleibt auch verschütt.
    Mit verdeckter Homophobie hat das wohl am wenigsten zu tun, wollen wir mal auf’m Teppich bleiben. Eher scheint’s an unkoordinierten Abläufen in der Redaktion gelegen zu haben. So ein Fauxpas ist zwar unglücklich, kommt aber vor und ich würde daraus keine Staatsaffäre machen. Wir machen das schließlich alle freiwillig.

    Weiter oben hat ret marut nen klasse Vorschlag gemacht, wie sich das optimal bereinigen ließe. Im Nachhinein gäbe es ohnehin mehr zu berichten als im Voraus. Wie wär’s damit, Moritze?

    Was mich viel eher interessiert:
    Ist es allgemein sinnvoll, wenn StuPa-„Abteilungen“ wie GT-AG oder Moritz am gleichen Abend eine Veranstaltung ausrichten und sich dadurch potentiell Konkurrenz machen?
    Würde man mit Hilfe des StuPa vielleicht getrennte Termine für dem StuPa angegliederte Veranstaltungen vorschreiben, kämen solche (schwerwiegenden) Verdächtigungen bzgl. absichtlicher medialer Bevorzugung der eigenen Veranstaltung vermutlich weit weniger auf.

    • 17vier sagt:

      "Würde man mit Hilfe des StuPa vielleicht getrennte Termine für dem StuPa angegliederte Veranstaltungen vorschreiben, kämen solche (schwerwiegenden) Verdächtigungen bzgl. absichtlicher medialer Bevorzugung der eigenen Veranstaltung vermutlich weit weniger auf."

      es ist ja schon in der praxis verdammt schwer, krasse (zumindest thematische) überschneidungen u vermeiden. aber ausgerechnet dem stupa noch mehr verregelungen zuzugestehen, das halte ich für keine gute lösung.
      da ja offensichtlich beide parties funktionierten, gibt es auch nicht den bedarf in meinen augen. und wenn es um die verdächtigungen geht, man muss schon ein bisschen auf verschwörungen aus sein, wenn man den webmoritzlerInnen unterstellt, die party mit absicht verschwiegen zu haben.

      im übrigen würde ich mich sehr für die pressemitteilung von GT interessieren.

    • FrW sagt:

      Zu Stefans Termin-Organisationsvorschalg:

      In der Tat hat die Queer-Szene und somit auch die Veranstaltungs-Szene schon seit Anbeginn über Terminkollisionen abgestimmt. Und ich als Gast weiß das wohl zu schätzen, komme ich so erst gar nicht in üble Gewissenskonflikte ;-)

      Da ich selber aber mehr in Stralsund agiere weiß ich nicht ob das hier in Greifswald auch wirklich umsetzbar ist! Aber zumindest der engere Kern der Gremien-Veranstaltungen muss sich doch irgendwie abstimmen lassen?

      Das mindeste wäre doch vielleicht nen interner eMail Verteiler, oder eben besser noch endlich mal nen Veranstaltungskalender der nur die Gremien-Termine beinhaltet?

      LG, Frank

  16. Martin sagt:

    Wenn ich die Kommentare richtig verstanden habe, und nur dann :). hätte der Artikel eh noch nicht erscheinen können… Es ging wohl noch um ein interview…

    Lediglich der fehlende Hinweis auf die Veranstaltung ist doch hier Streitpunkt, oder?

    Und das jetzt garantiert ein FETTER Artikel über das 10jährige kommt ist wohl klar :)
    Und ganz nebenbei, ne bessere PF für die nächste Party kanns auch nicht geben…
    Ich allein würd ja mal vorbei schauen um zu schauen ob die MUsik wirklich so schlecht ist…
    Aber [und der muss sein, so bin ich eben] immer mit Arsch an der Wand lang :)

    p.s. die Schwulen mit denen ich zu tun habe kommen damit ausgezeichnet klar!

  17. Stefan Lüdtke sagt:

    @ 17vier:
    Auf Verschwörungen bin ich nicht aus. Wie gesagt, ich persönlich glaube nicht an böse Absichten beim Moritz; das war in meinen Augen einfach ein Versehen. Da fielen halt zwei Parties zufällig zusammen und die Ankündigung für eine dabei unter'n Tisch. Also Schwamm drüber, wenn's nach mir geht.

    Die Idee mit der terminlichen Trennung schien mir nur deshalb sinnvoll, damit man sich zukünftig nicht gegenseitig die Kundschaft abspenstig macht. Sitzen ja schließlich irgendwie im gleichen Boot als StuPa-Anhang.
    Vielleicht ist die Maßnahme, die ich vorgeschlagen hab, nicht die cleverste. Aber die Idee an sich find' ich immer noch ganz gut. ^^

    Zu dem Artikel: ("Pressemitteilung" nannte ich ihn, weil er in einem der anfänglichen Comments [s.o.] hier als solche benannt wurde) In ihm ging's darum, was die GT-AG eigentlich ist und um eine knappe Rückschau auf die zehn Jahre ihrer Tätigkeit, verknüpft mit ner kurzen Ankündigung der Jubiläumsparty von letztem Freitag.

  18. Liebe Leser,

    ich denke, hier haben langsam genug Leute alle existierenden Meinungen mehrfach wiederholt und somit ist nun wirklich alles gesagt. Ich fasse zusammen:

    1) Die webMoritz-Chefredaktion hat klar zugegeben, hier einen Fehler gemacht zu haben. Uns ist die Veranstaltung ärgerlicherweise durch die Lappen gegangen, nachdem unser eigentlich geplantes Interview zum Thema weggebrochen war (Im Sinne von gutem Journalismus hatten wir nämlich vor, uns nicht auf die relativ spärliche Veranstaltungsankündigung zurückzuziehen, sondern einen sauber recherchierten Rückblick auf die Gründungszeit der AG zu werfen und in diesem Kontext auf die Veranstaltung hinzuweisen.). Die Doppelung mit der moritz-Party macht die Sache doppelt ärgerlich, ist aber nur ein dummer Zufall. Ich könnte jetzt anhand von (internen) Sitzungsprotokollen den Nachweis führen, dass wir die Veranstaltung seit Wochen auf dem Schirm hatten – aber das wird man uns ja hoffentlich glauben.

    2) Trotz unserer klaren Ansage wiederholen sich hier die Behauptungen, der webMoritz habe seine satzungsgemäße Aufgabe nicht wahrgenommen. Das kann man mit Fug und Recht so sehen, wenn man will. Man kann es allerdings auch so sehen, dass uns hier mal eine Veranstaltung durch die Lappen gegangen ist, obwohl wir sonst – wenn man so will: satzunsgemäß – auf größere Veranstaltungen hinweisen. Wichtig ist mir aber auch, darauf hinzuweisen, dass wir redaktionell unabhängig sind – uns das StuPa also keine konkreten Inhalte vorschreiben kann.

    Ich empfehle nachdrücklich, den Vorfall jetzt jedenfalls nicht als Anlass zu nehmen, hier auf der Arbeit der AG GenderTrouble im Allgemeinen oder Speziellen rumzuhacken. Das haben die gerade in Kontext dieses Artikels nicht verdient. Im Übrigen wählt die Chefredaktion für die Lösung solcher Probleme in der Regel effektivere Kommuniktionswege als webMoritz-Leserkommentare und wird das auch in diesem Fall so halten. Daher enden unsere Statements auf diesem Weg an dieser Stelle.

    Abschließend bitte ich alle Kommentarschreiber, die Gespräche über dieses Thema hier nun zu beenden. Gegebenenfalls behalten wir uns andernfalls vor, weitere Beiträge zum Thema, die nichts gravierend Neues enthalten oder über die AG Gender Trouble im Allgemeinen (–>Off-Topic) schreiben, ensprechend zu moderieren oder zu entfernen.

    Freundliche Grüße,
    Gabriel Kords

    Nachtrag: Wer seine Meinung über die redaktionelle Arbeit des webMoritz lieber per Mail mitteilen will, ist herzlich und nachdrücklich dazu eingeladen: web[ät]moritz-medien.de

    • Arik sagt:

      Sehr gut gesagt, Gabriel und Carsten!

      @Matthias Huer. Ich bin ein wenig entsetzt, wie undiplomatisch du im Namen der GT AG die Diskussion genau an dieser Stelle aufmachen und dann noch breit treten wolltest. Die moritze genau in diesem Thread für ganz normale, menschliche Fehler so anzugreifen hat vielleicht berechtigte Probleme auf die Tagesordnung gebracht, aber das persönliche Verhältnis sicherlich nicht verbessert. Den moritzen die Satzung vorzulesen ist immer das allerletzte Mittel, um Probleme mit deren Arbeit aus der Welt zu schaffen, und sollte es auch bleiben.

      @Stefan Lüdtke Ein "Veranstaltungskoordinierungsgruppe" für Greifswald geht mir schon seit einigen Monaten durch den Kopf, aber ich halte ihn aufgrund der schieren Vielzahl der Veranstaltungen nicht machbar und meine, er würde nur zu einer Verschärfung der Konkurrenz führen. Individuelle Absprachen sind gut aber das grundsätzlich durchziehen zu wollen, finde ich schwierig denn wie gesagt: es gibt einfach unheimlich viel zur gleichen Zeit, da ist eine Absprache zwischen allen Beteiligten kaum möglich. Ich finde deshalb, jeder Verein etc. muss selbst weiterhin darauf achten, welche anderen Vereine gleichzeitig noch Veranstaltungen durchführen. Der von dir gewollte Konsens von mehr gegenseitigen Absprachen zwischen potentiellen Konkurrenten würde die Situation eher verschlimmern als verbessern.

      • Hallo Arik, in KEINEM einzigen Kommentar habe ich behauptet daß ICH IM NAMEN DER AG schreibe. Ich kann auch als Privatperson völlig "undiplomatisch" sein. Und ich liebe Polemik. Also bitteschön nicht den Ärger über die berechtigte Kritik an eurer Arbeit auf die AG projizieren. Hätte ich hier nicht so völlig "undiplomatisch "nachgefragt, hätte ich hier wohl keine einzige Reaktion der Webmoritz-Redaktion bekommen und die Probleme wären nie zur Sprache gekommen.

    • http://www.kulturserver-mvp.de/home/polenmarkt/20

      Falls es jetzt nicht unter Off-Topc fällt, weil es eine Kritik an der Arrbeit der Redaktion ist: Diese Veranstaltung wird ,wie aus den Protokollen ersichtlich ist, auch durch das StuPa gefördert und auch von vielen Studenten mitorganisiert. Also auch der Berreich den die Moritz-Medien abzudecken haben. Am Freitag ist die erste Veranstaltung und ich sehe hier bisher noch nichts weit und breit. Wieviel Artikel gibt es über die Lachnummer "Unibesetzung"? Zuviele! Warum gibt es hier noch nichts über diese ehrenamtlich organisierte Veranstaltungsreihe, die die Kooperation mit Polen im Auge hat, zu lesen?

      • Selbstverständlich wird sich der webMoritz ausführlich mit dem Polenmarkt beschäftigen – wie auch schon im Vorjahr. Da wir ein tagesaktuelles Medium sind, wird ein Artikel über die Veranstaltung aber erst unmittelbar vor ihrem Beginn (vermutlich also Donnerstag) erscheinen.

        Derartige Unterstellungen finde ich – mit Verlaub – unverschämt. Sollten sich derartige Einträge wiederholen, werden wir sie entfernen und die Kommentare unter diesem Artikel schließen.

  19. Was ist an der Frage warum ich NOCH nichts lese unverschämt? Ich habe nicht behauptet daß ihr nicht darüber berichtet …

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