Kunst oder Provokation?

Es ist nur ein Bild, doch es provoziert. Vor circa einer Woche wurde es von einem/r unbekannten Künstler / Täter an die Wand gesprüht: Zwei Burschenschafter oder Verbindungsmitglieder, die sich küssen. Das beide männlich sind, muss nicht erwähnt werden, schließlich werden Frauen in den meisten dieser Organisationen nicht aufgenommen. Ging es dem Ersteller darum? Oder um Homosexualität in Burschenschaften bei gleichzeitiger Homophobie? Und wer ist der Adressat?

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Die angemalten Waffen könnten auf die schlagenden Verbindungen hinweisen, die tendenziell noch konserativer sind. Eine weitere Frage ist natürlich: Ist das Kunst, Streetart oder schlicht Vandalismus? Was ist Eure Meinung dazu? Wie interpretiert ihr das Bild? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

Danke an das Moritz-Print-Team für das Foto!

Foto: Christine Fratzke

Umweltpreisträger von Weizsäcker in Greifswald

Wie wir bereits per Twitter gemeldet hatten: Zu Beginn des neuen Semesters wird auch das Stipendienprogramm der Deutschen Bundesstiftung für Umwelt an der Universität Greifswald eröffnet. Als Ehrengast und Festredner wird der Träger des Deutschen Umweltpreises 2008, Professor Ernst Ulrich von Weizsäcker, erwartet. Er spricht zum Thema „Energie- und Ressourceneffizienz als wesentlicher Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung“. Die Veranstaltung findet am 6. April ab 13 Uhr in der Aula der Universität statt.

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Professor Dr. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker - Foto: Holger Noß

Der promovierte Physiker und Biologe von Weizsäcker hat sich insbesondere durch sein Engagement für den Umweltschutz auf wissenschaftlicher und politischer Ebene einen Namen gemacht. Besonders mit der Vereinbarkeit von Ökologie und Ökonomie setzt er sich außeinander. In einer seiner bekanntesten Publikation, „Faktor 4″ legt er dar wie Umweltschutz und gesellschaftlicher Wohlstand sich vereinbaren lassen. Er beriet die Vereinten Nationen und die Europäische Union in führenden Positionen und war sieben Jahre lang Mitglied des deutschen Bundestages. Seit 2005 ist er Dekan an der University of Columbia in Santa Barbara.

Im Rahmen des Förderprogramms werden bis zu zwölf Promotionsstipendiaten in Greifswald ein Kollegsemester absolvieren. Eine umfangreiche Veranstaltungsreihe soll das Programm begleiten.

Weitere Informationen:
http://www.dbu.de/735.html – Internetseite zum Projekt
http://www.dbu.de/ – Deutsche Stiftung Umwelt (DBU)

Die Erstsemesterwoche im Sommersemester 2009

Bald ist es soweit: Vom ersten bis zum fünften April findet für alle Frischlinge im Sommersemester die Einführungswoche statt. Der AStA als Veranstalter der Erstsemesterwoche kämpft zur Zeit noch um möglichst spendable Sponsoren. Bislang ist die Unterstützung der Ersti-Zisch-Party im Kontorkeller am 1. April durch den Getränkemarkt „Zisch“ und das Greifswalder Braugasthaus „Zum Alten Fritz“ gesichert.

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AStA-Referentin für die Erstsemesterwoche: Diana Berndt

Ebenfalls gesponsorte Überraschungen hält der Ersti-Beutel bereit. Ein Blick in die Tüte wurde uns  verwehrt, stattdessen erklärte die AStA-Referentin für Ersti-Woche, Kultur und Sport, Diana Berndt, auf diese Frage: „Nur tolle Überraschungen!“ Ob allerdings angesichts der Frühlingszeit die Stückzahl der obligatorischen Kondome erhöht werden wird, haben wir nicht gefragt. Im vergangenen Wintersemester konnten die Neuankömmlinge sich an einer Menge Artefakte erfreuen. Zahlreiche Flyer und Informations-Broschüren rund ums Studium sowie Schreibwerkzeug, Gutscheine und Hygiene-Artikel erfreuten damals die gespannten Herzen.

Der drohende Ausfall von Helfern des AStA, die an der parallel laufenden Hochschulpolitik-Wochenende teilnehmen müssen, wird laut Aussagen Diana Berndts keine Verschlechterung bedeuten. Dies könne angesichts der für das Sommersemester niedrigeren Erstsemesterzahlen genügend kompensiert werden.

Eine positive Nachricht gibt es für alle Umweltschützer: Der Asta wird wiederverwendbare Ersti-Beutel verwenden! Die sogenannten „Öko-Beutel“ waren seit längerem im Gespräch. (mehr …)

Greifswalder Studentin soll ihre Kinder getötet haben

schwarz-200Nach Medienberichten soll eine 21-jährige Studentin aus Greifswald ihren Sohn unmittelbar nach der Geburt erschlagen haben. Danach soll sie einen ungeborenen Zwillingsbruder im Mutterleib durch Schläge getötet haben.

Das Drama hat sich diese Woche in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in Biesenthal in Brandenburg abgespielt. Die Mutter war Lehramts-Studentin für Geschichte und Latein. Der Vater war laut verschiedener Berichte ebenfalls Student an der Greifswalder Universität.

schildert den Tathergang so:

„Beide Jungen starben laut Obduktionsbericht an stumpfer Gewalteinwirkung. Medienberichten zufolge könnte die

Frau ein Baby durch massive Faustschläge auf ihren Bauch getötet haben. Das andere Kind erschlug sie demnach gleich nach der Geburt und legte die Leiche unters Bett.“

Die Märkische Allgemeine schreibt:
„Bei ersten Vernehmungen durch die Staatsanwaltschaft sagte die Mutter aus, nicht gemerkt zu haben, dass sie schwanger war. Auch Personen aus ihrem näheren Umfeld gaben zu Protokoll, keine Anzeichen einer Schwangerschaft bemerkt zu haben. Weitere Angaben, etwa zum Motiv der Frau, wollte die Staatsanwaltschaft zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht machen. „Wir ermitteln mit Hochdruck“, so Neff.“
Inzwischen wurde die Mutter in Haft genommen. Sie wurde in ein Justizkrankenhaus verlegt.
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*Update* 29. März 14 Uhr: Nach verschiedenen Medienberichten soll die junge Frau vor einem halben Jahr an die Universität Rostock geweselt sein. Danke für den Hinweis an unsern Leser. Danke auch für die anderen E-Mails zu diesem Thema.
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Über diesen Artikel haben wir uns intern intensiv ausgetauscht. Der webMoritz beabsichtigt auch in Zukunft nicht Boulevardthemen zu bringen oder diese über das Maß aufzublähen. Trotzdem wollen wir Euch

auch über solche Themen informieren. Im Ergebnis verzichten wir daher bewusst auf jegliche Erwähnung von Namen, Foto oder ähnlichem. Aus Grünen der gebotenen Pietät und wegen negativer Erfahrungen in der Vergangenheit haben wir außerdem die Kommentarfunktion für diesen Artikel deaktiviert. Meinungsäußerungen zum Artikel nehmen wir unter web [at] moritz-medien.de gern entgegen.

Michael Steiger entschuldigt sich

Nachdem vor allem durch ausführliche Berichterstattung in der Ostsee-Zeitung erheblicher Druck auf Michael Steiger aufgebaut worden war, hat sich dieser vor einigen Tagen bei Ulf Dembski entschuldigt. Steiger hatte ihn in einem inzwischen gelöschten Blog-Eintrag einen „von CDU-Milben verseuchten Bettvorleger“ genannt, wogegen Dembski sich gewehrt hatte (wir berichteten).

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Michael Steiger

Jetzt schrieb Steiger auf dem Grünen-Blog:

Für mich steht fest: Äpfel sind keine Birnen. Sicher war meine Wortwahl nicht glücklich und ich entschuldige mich beim Dezernenten Dembski für die Wortwahl. Dies ändert aber nichts an der Sache selbst.

Unmittelbar nach Dembskis schriftlicher Beschwerde über Steigers Wortwahl hatte sich bereits Grünen-Fraktionschef Dr. Ulrich Bittner mit Demsbki in Verbindung gesetzt und sein Bedauern über den Vorfall ausgedrückt.

In der Ostsee-Zeitung war ausführlich über den verbalen Ausrutscher von Steiger berichtet worden. Zahlreiche Leserbriefschreiber hatten sich kritisch zu Wort gemeldet. Unter anderem war gefordert worden, Steiger solle sein Mandat zurückgeben. (mehr …)