Kunst oder Provokation?

Geschrieben von | Veröffentlicht am 31. März 2009 um 11:36 Uhr

Es ist nur ein Bild, doch es provoziert. Vor circa einer Woche wurde es von einem/r unbekannten Künstler / Täter an die Wand gesprüht: Zwei Burschenschafter oder Verbindungsmitglieder, die sich küssen. Das beide männlich sind, muss nicht erwähnt werden, schließlich werden Frauen in den meisten dieser Organisationen nicht aufgenommen. Ging es dem Ersteller darum? Oder um Homosexualität in Burschenschaften bei gleichzeitiger Homophobie? Und wer ist der Adressat?

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Die angemalten Waffen könnten auf die schlagenden Verbindungen hinweisen, die tendenziell noch konserativer sind. Eine weitere Frage ist natürlich: Ist das Kunst, Streetart oder schlicht Vandalismus? Was ist Eure Meinung dazu? Wie interpretiert ihr das Bild? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

Danke an das Moritz-Print-Team für das Foto!

Foto: Christine Fratzke

Umweltpreisträger von Weizsäcker in Greifswald

Geschrieben von | Veröffentlicht am 30. März 2009 um 08:00 Uhr

Wie wir bereits per Twitter gemeldet hatten: Zu Beginn des neuen Semesters wird auch das Stipendienprogramm der Deutschen Bundesstiftung für Umwelt an der Universität Greifswald eröffnet. Als Ehrengast und Festredner wird der Träger des Deutschen Umweltpreises 2008, Professor Ernst Ulrich von Weizsäcker, erwartet. Er spricht zum Thema „Energie- und Ressourceneffizienz als wesentlicher Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung”. Die Veranstaltung findet am 6. April ab 13 Uhr in der Aula der Universität statt.

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Professor Dr. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker - Foto: Holger Noß

Der promovierte Physiker und Biologe von Weizsäcker hat sich insbesondere durch sein Engagement für den Umweltschutz auf wissenschaftlicher und politischer Ebene einen Namen gemacht. Besonders mit der Vereinbarkeit von Ökologie und Ökonomie setzt er sich außeinander. In einer seiner bekanntesten Publikation, „Faktor 4″ legt er dar wie Umweltschutz und gesellschaftlicher Wohlstand sich vereinbaren lassen. Er beriet die Vereinten Nationen und die Europäische Union in führenden Positionen und war sieben Jahre lang Mitglied des deutschen Bundestages. Seit 2005 ist er Dekan an der University of Columbia in Santa Barbara.

Im Rahmen des Förderprogramms werden bis zu zwölf Promotionsstipendiaten in Greifswald ein Kollegsemester absolvieren. Eine umfangreiche Veranstaltungsreihe soll das Programm begleiten.

Weitere Informationen:
http://www.dbu.de/735.html – Internetseite zum Projekt
http://www.dbu.de/ – Deutsche Stiftung Umwelt (DBU)

Die Erstsemesterwoche im Sommersemester 2009

Geschrieben von | Veröffentlicht am 29. März 2009 um 00:38 Uhr

Bald ist es soweit: Vom ersten bis zum fünften April findet für alle Frischlinge im Sommersemester die Einführungswoche statt. Der AStA als Veranstalter der Erstsemesterwoche kämpft zur Zeit noch um möglichst spendable Sponsoren. Bislang ist die Unterstützung der Ersti-Zisch-Party im Kontorkeller am 1. April durch den Getränkemarkt “Zisch” und das Greifswalder Braugasthaus “Zum Alten Fritz” gesichert.

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AStA-Referentin für die Erstsemesterwoche: Diana Berndt

Ebenfalls gesponsorte Überraschungen hält der Ersti-Beutel bereit. Ein Blick in die Tüte wurde uns  verwehrt, stattdessen erklärte die AStA-Referentin für Ersti-Woche, Kultur und Sport, Diana Berndt, auf diese Frage: “Nur tolle Überraschungen!” Ob allerdings angesichts der Frühlingszeit die Stückzahl der obligatorischen Kondome erhöht werden wird, haben wir nicht gefragt. Im vergangenen Wintersemester konnten die Neuankömmlinge sich an einer Menge Artefakte erfreuen. Zahlreiche Flyer und Informations-Broschüren rund ums Studium sowie Schreibwerkzeug, Gutscheine und Hygiene-Artikel erfreuten damals die gespannten Herzen.

Der drohende Ausfall von Helfern des AStA, die an der parallel laufenden Hochschulpolitik-Wochenende teilnehmen müssen, wird laut Aussagen Diana Berndts keine Verschlechterung bedeuten. Dies könne angesichts der für das Sommersemester niedrigeren Erstsemesterzahlen genügend kompensiert werden.

Eine positive Nachricht gibt es für alle Umweltschützer: Der Asta wird wiederverwendbare Ersti-Beutel verwenden! Die sogenannten “Öko-Beutel” waren seit längerem im Gespräch.

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Greifswalder Studentin soll ihre Kinder getötet haben

Geschrieben von | Veröffentlicht am 28. März 2009 um 18:00 Uhr

schwarz-200Nach Medienberichten soll eine 21-jährige Studentin aus Greifswald ihren Sohn unmittelbar nach der Geburt erschlagen haben. Danach soll sie einen ungeborenen Zwillingsbruder im Mutterleib durch Schläge getötet haben.

Das Drama hat sich diese Woche in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in Biesenthal in Brandenburg abgespielt. Die Mutter war Lehramts-Studentin für Geschichte und Latein. Der Vater war laut verschiedener Berichte ebenfalls Student an der Greifswalder Universität.

Spiegel Online schildert den Tathergang so:

“Beide Jungen starben laut Obduktionsbericht an stumpfer Gewalteinwirkung. Medienberichten zufolge könnte die Frau ein Baby durch massive Faustschläge auf ihren Bauch getötet haben. Das andere Kind erschlug sie demnach gleich nach der Geburt und legte die Leiche unters Bett.”
Die Märkische Allgemeine schreibt:
“Bei ersten Vernehmungen durch die Staatsanwaltschaft sagte die Mutter aus, nicht gemerkt zu haben, dass sie schwanger war. Auch Personen aus ihrem näheren Umfeld gaben zu Protokoll, keine Anzeichen einer Schwangerschaft bemerkt zu haben. Weitere Angaben, etwa zum Motiv der Frau, wollte die Staatsanwaltschaft zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht machen. „Wir ermitteln mit Hochdruck“, so Neff.”
Inzwischen wurde die Mutter in Haft genommen. Sie wurde in ein Justizkrankenhaus verlegt.
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*Update* 29. März 14 Uhr: Nach verschiedenen Medienberichten soll die junge Frau vor einem halben Jahr an die Universität Rostock geweselt sein. Danke für den Hinweis an unsern Leser. Danke auch für die anderen E-Mails zu diesem Thema.
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Über diesen Artikel haben wir uns intern intensiv ausgetauscht. Der webMoritz beabsichtigt auch in Zukunft nicht Boulevardthemen zu bringen oder diese über das Maß aufzublähen. Trotzdem wollen wir Euch auch über solche Themen informieren. Im Ergebnis verzichten wir daher bewusst auf jegliche Erwähnung von Namen, Foto oder ähnlichem. Aus Grünen der gebotenen Pietät und wegen negativer Erfahrungen in der Vergangenheit haben wir außerdem die Kommentarfunktion für diesen Artikel deaktiviert. Meinungsäußerungen zum Artikel nehmen wir unter web [at] moritz-medien.de gern entgegen.

Michael Steiger entschuldigt sich

Geschrieben von | Veröffentlicht am 27. März 2009 um 18:27 Uhr

Nachdem vor allem durch ausführliche Berichterstattung in der Ostsee-Zeitung erheblicher Druck auf Michael Steiger aufgebaut worden war, hat sich dieser vor einigen Tagen bei Ulf Dembski entschuldigt. Steiger hatte ihn in einem inzwischen gelöschten Blog-Eintrag einen “von CDU-Milben verseuchten Bettvorleger” genannt, wogegen Dembski sich gewehrt hatte (wir berichteten).

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Michael Steiger

Jetzt schrieb Steiger auf dem Grünen-Blog:

Für mich steht fest: Äpfel sind keine Birnen. Sicher war meine Wortwahl nicht glücklich und ich entschuldige mich beim Dezernenten Dembski für die Wortwahl. Dies ändert aber nichts an der Sache selbst.

Unmittelbar nach Dembskis schriftlicher Beschwerde über Steigers Wortwahl hatte sich bereits Grünen-Fraktionschef Dr. Ulrich Bittner mit Demsbki in Verbindung gesetzt und sein Bedauern über den Vorfall ausgedrückt.

In der Ostsee-Zeitung war ausführlich über den verbalen Ausrutscher von Steiger berichtet worden. Zahlreiche Leserbriefschreiber hatten sich kritisch zu Wort gemeldet. Unter anderem war gefordert worden, Steiger solle sein Mandat zurückgeben.

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Kinderdemo für bessere Betreuung

Geschrieben von | Veröffentlicht am 27. März 2009 um 13:33 Uhr

Wer Politikwissenschaften in Greifswald studiert, der hört es schon in der Einführungsveranstaltung: Es gibt drei gesellschaftliche Gruppen, die es besonders schwer haben, Aufmerksamkeit für ihre Rechte zu erregen: Verstorbene, Ungeborene und (Klein-)Kinder. Alle drei können schlechterdings auf die Straßen gehen und für Ihre Rechte kämpfen.

Doch davon will sich Manja Wisotzky, Vorstand des KBE* “Am Rosengarten” e.V., nicht abhalten lassen. In einer Pressemitteilung möchte Sie die Leser des webMoritz auf eine geplante Demonstration am kommenden Montag auf dem Greifswalder Markt hinweisen.

Diese Aktion findet im Rahmen der Kita Kampagne www.qualitaet-kostet-zeit.de statt. Diese schreibt:

Nun gilt es, die Rahmenbedingungen qualitativ zu verbessern, so daß sie dem Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrag der Kindertageseinrichtungen gerecht werden. Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen brauchen mehr Zeit für´s Kind! [...] Darum fordert die LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in MV:

  • eine Verbesserung der Personalschlüssel für die drei Altersbereiche zur Förderung von Kindern in den Kindertageseinrichtungen,
  • die Berücksichtigung von 20 % der Arbeitszeit für Vor- und Nachbereitung, Beobachtung und Dokumentation, Reflexion, Teamarbeit, Eltern- gespräche und fachliche Qualifizierung, etc.

Alle Kindertageseinrichtungen in Mecklenburg- Vorpommern brauchen landesweit die gleichen Bedingungen.

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* Wer nicht vom Fach ist: Hinter der Abkürzung KBE steckt das Wort “Kinderbetreuungseinrichtung”.

Neue Verwaltungsgebühr – Demo am 1. April – *Update*

Geschrieben von | Veröffentlicht am 26. März 2009 um 22:52 Uhr

Wie der webMoritz berichtete, soll es den Universitäten nach Planung der Landesregierung zukünftig freigestellt werden, einen Verwaltungskostenbeitrag in Höhe von 50 Euro zu erheben. Die zweite Lesung des entsprechenden Gesetzentwurfes soll noch vor dem Vorlesungsbeginn des Sommersemesters, am 1. April stattfinden.

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Demonstrationzur ersten Lesung des geplanten Gesetzes im Oktober 2008

Die Landeskonferenz der Studierendenschaften (LKS) hat sich bereits gegen diese Lösung ausgesprochen. Viele Studenten sehen in dem Beitrag eine versteckte Studiengebühr. Die verstieße gegen die Landesverfassung von Mecklenburg Vorpommern.

Die Studierendevertretungen des Landes organisieren deshalb eine Demonstaration am 1. April vor dem Schweriner Schloß und rufen alle Studierenden zur Teilnahme auf.

Abfahrt mit den Busshuttles ist um 7 Uhr vor dem AStA-Büro in der Domstraße 12. Für ein kleines Frühstück wird gesorgt.

*Update*

Hier der aktuelle Flyer zur Demo zum Download!

Bilder:

webMoritz-Archiv

webMoritz Glossen & Kommentare in szenischer Lesung

Geschrieben von | Veröffentlicht am 24. März 2009 um 14:21 Uhr

“Glossenposse – Der Tod des Textes im Beisein des Autors – Eine experimentelle Lebung”


Wir waren auch überrascht, doch finden die Idee ein spannendes Experiment: Am Donnerstag können wir die Texte von einem unserer Redakteure – Eric Wallis – in einer szenischen Lesung erleben. Eric Wallis hat sich mit teils skuriellen aber stets poientierten Glossen, etwa über die Greifswalder Post oder den “Führerstaat” auf den webMoritz einen Namen gemacht. Die vier Lesenden wollen jedoch nicht nur Erics Texte verarbeiten, sondern auch die Kommentar-Kämpfe, die unter seinen Glossen stattfanden, mit einbinden.

Jan Philip Stender, einer der Organisatoren, erklärt gegenüber dem webMoritz:

“Die Kommentare werden uneditiert, d. h. ohne Korrektur von Rechtschreibung oder Grammatik, gelesen. Es soll durchaus der informell-kommunikative Charakter erhalten bleiben – was teilweise sehr lustig ist. Ziel ist es die Glossen und die daraus entstandene Diskussion auf Basis der Kommentare zu rekonstruieren.”

Der Autor – in Freundeskreisen liebevoll Ede genannt – wird anwesend sein. Eventuell liest er auch noch was, das ist allerdings noch nicht sicher. Charakter der Veranstaltung soll eindeutig experimentell und unterhaltsam sein.

Nun zum wo und wann:

  • 20-21 Uhr
  • Donnerstag, 26.03.2009
  • Alte Bäckerei
  • Feldstraße 20

Herr Sellering und die DDR

Geschrieben von | Veröffentlicht am 23. März 2009 um 16:21 Uhr

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident hat am Wochenende mit einem Interview in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) für Wirbel gesorgt. In dem Interview hat er unter anderem gesagt, er verwahre sich dagegen “die DDR als den totalen Unrechtsstaat zu verdammen.” Der Koalitionspartner CDU und auch die übrigen demokratischen Parteien des Schweriner Landtags kritisierten Sellerings Aussagen umgehend.

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Erwin Sellering

CDU-Fraktionsvorsitzender Harry Glawe sagte dem NDR, es handle sich wohl um ein “Wahlkampfmanöver” Sellerings und mutmaßte, er wolle Sympathiepunkte bei der Bevölkerung sammeln. Gleichzeitig nahm der Koalitionär “seinen” Ministerpräsidenten aber auch in Schutz: Daran, dass die DDR ein Unrechtsstaat gewesen sei, herrsche wohl bei niemandem ein Zweifel.

Das geht aus den Aussagen Sellerings auch halbwegs eindeutig hervor. Der Vollständigkeit halber geben wir Sellerings Äußerungen hier im Zusammenhang der Fragen wieder:

War die DDR eine Diktatur?

Sie war gewiss kein Rechtsstaat. Ich verwahre mich aber dagegen, die DDR als den totalen Unrechtsstaat zu verdammen, in dem es nicht das kleinste bisschen Gutes gab. Allerdings stimmt: Der Staat machte vielfach, was er wollte. Es gab keine Kontrolle durch unabhängige Gerichte. Insofern hat zur DDR immer auch ein Schuss Willkür und Abhängigkeit gehört.

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Bachelor of Laws als Jura light? Das LLB-Forum klärt auf

Geschrieben von | Veröffentlicht am 22. März 2009 um 18:45 Uhr

Seitdem es den Bachelor of Laws gibt, muss er seinem Ruf zufolge hinter dem Staatsexamen Jura zurückbleiben. Seit letztem Jahr gibt es nun das LLB-Forum, das dem Ansehen des Abschlusses etwas auf die Sprünge hilft. Hier können sich Studenten, Abiturienten, Professoren und Arbeitgeber austauschen und informieren.

Das Portal www.llbforum.de wurde im November 2008 von LLB-Studenten an der Universität Greifswald gegründet und möchte den Studiengang bekannter machen und Vorurteile abbauen.

Das Portal richtet sich gleichermaßen an Studenten, Absolventen und Arbeitgeber. So haben beispielsweise Studenten die Möglichkeit Bücher zu kaufen oder verkaufen, nach Praktikumsplätzen zu suchen oder Informationen über Universitäten, Uni-Städte und Vorlesungen auszutauschen.

pinnwand-250x149-crashtron_via_flickrGenauso wichtig sei es jedoch, Arbeitgeber zu informieren. „Viele der Arbeitgeber kennen den Abschluss gar nicht. Daher muss manchmal erstmalig über das Studium aufgeklärt werden”, sagt Dirk Ockhardt, einer der Gründer des Forums, der selbst Student an der Universität Greifswald ist. Sie können sich im Forum über das Studium und den Abschluss informieren oder Berichte über den LLB von Professoren lesen, die diese dem Forum zur Verfügung gestellt haben. Aber auch Jobangebote können sie hier direkt online stellen. Als größter Vorteil des LLB-Abschlusses wird die Doppelqualifikation von Jura und Betriebswirtschaftslehre genannt. Ein Absolvent ist zwar kein Volljurist, ist jedoch dazu qualifiziert, als Spezialist für die Rechtsberatung oder innerhalb einer Rechtsabteilung in einem Unternehmen tätig zu sein. Der LLB-Jurist stellt somit ein eigenes Ausbildungsprofil dar.

Dirk Ockhardt wurde am Anfang seines Studiums zum Wintersemester 06/07 oft von Professoren gesagt, dass keiner genau wisse, welche Berufsmöglichkeiten die LLB-Absolventen haben werden. Und auch in der Presse wurde der Abschluss meist negativ dargestellt. Mit dem Forum möchte er nun dazu beitragen, dass es seinen Mitstudenten anders geht und sie die Möglichkeit haben sich ausführlich über Berufsmöglichkeiten zu informieren und bereits während des Studiums Kontakte zu knüpfen.

Bisher fallen die Reaktionen zu dem Forum sehr positiv aus. Seit der Gründung zählt die Website täglich mehr als 50 neue Besucher. Und auch von Seiten der Lehrenden kommen positive Rückmeldungen. „Mich haben drei Studiendekane persönlich angerufen und zu dem Forum gratuliert. Einige weitere haben per Email geantwortet”, sagt Dirk Ockhardt, der sich sehr über das Feedback freut.

Am 15.Mai dieses Jahres soll erstmalig die LLB-Forum-Auszeichnung an eine LLB-Arbeit mit hervorragender Leistung vergeben werden. Der Preis, in dessen Jury Vertreter aus der Lehre und der Rechtspraxis sitzen, soll dann jährlich vergeben werden und ist mit 300€ dotiert. Gefördert wird der Preis durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.

Der Preis wird anlässlich des ersten LLB forum Meetings vergeben werden. Hierzu sind Studenten aus ganz Deutschland nach Greifswald eingeladen. Neben der Preisverleihung sind Vorträge von Unternehmensvertretern zum Thema „Berufperspektiven von Wirtschaftsjuristen LL.B” vorgesehen. Zudem wird ein Workshop zum Thema Insolvenzverwaltung angeboten. Zusagen von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO und White & Case, einer der führenden Anwaltssozietäten, liegen bereits vor. Alle LLB-Studenten sind dazu eingeladen an dem Meeting teilzunehmen.

Weitere Informationen zum LLB forum Meeting und der Preisverleihung findet ihr auf der Website.

Bilder:

Foto Pinnwand – crashtron via flickr

Foto Justizia – FluxBit via flickr

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