Wie Nageln – Metall trifft Holz

Das Magazin – Am Puls der Stadt – ab 19.00 Uhr

Heute stehen bei uns die Feiertage im Mittelpunkt. In der ersten Hälfte haben wir einen Bericht über den Reformationstag, der nur in den meisten ostdeutschen Bundesländern als freier Tag gefeiert wird. In der zweiten Hälfte haben wir dann einen Bericht zum Thema Halloween, wofür sich auch in Deutschland immer mehr Bürger begeistern können.

Saitensprung – radio 98eins unplugged – ab 20.00 Uhr

Wie Nageln – Metall trifft Holz.

Nicht auf dem Bau, sondern bei uns im Studio – live natürlich. Die Metaller von Blackest Dawn aus Magdeburg treten an, um zur Abwechslung mal geschmeidiges Holz zum Klingen zu bringen. Metal unplugged, der Leitspruch der heutigen Saitensprungsendung, wie immer ab 20 Uhr auf radio 98eins.

4 to the floor – Electronic Experience – ab 22.00 Uhr

Blackest Dawn

Ihr hört auch heute wieder eine Sendung, die sich nicht nur mit dem Hier und Jetzt des House und Techno auseinandersetzt, sondern auch die mittlerweile fast 30-jährige Geschichte aufarbeitet. Nicht zuletzt, weil auch deutsche Einflüsse dieses Musikgenre entscheidend geprägt haben. Außerdem hört Ihr neben Sets aus der ganzen Welt auch Newcomer, DJ-Portraits, Trends und alles Wissenswerte aus der Partywelt.

Audimax wiedereingeweiht

Prof. Berthold Beitz und Rektor Prof. Rainer Westermann

Prof. Berthold Beitz und Rektor Prof. Rainer Westermann

Manche Studenten waren am Mittwoch etwas verwundert, als sie erfuhren, dass wegen der Wiedereinweihung des Audimax ihre Vorlesung in andere Hörsäle verlegt worden war. „Die sind doch schon seit Wochen fertig, es sind doch sogar schon die ersten Schmierereien auf den Pulten“, entfuhr es einem Studenten. Das ist zwar richtig, dennoch wurde das Audimax, dessen Renovierung bereits im September abgeschlossen war, erst vorgestern wiedereingeweiht.

Anwesend war auch Berthold Beitz, der große Förderer der Greifswalder Uni, der vielen Studenten jedoch nur durch den nach ihm benannten Bertold-Beitz-Platz am neuen Campus bekannt ist, an dem unter anderem die neue Universitätsbilbiothek liegt. Der 95-Jährige, nach dem jüngst eine Professur für Menschenrechte in Harvard benannt wurde, ist Kuratoriumsvorsitzender der mächtigen Krupp-Stiftung, die von dem Gesamtkosten von gut 2 Millionen Euro für die Restauration etwa die Hälfte übernommen hat. Es ist bei Weitem nicht das erste Mal, dass die Krupp-Stiftung für die Universität gespendet hat. Auch an der Finanzierung des Krupp-Wissenschaftskolleg ist die Stiftung erheblich beteiligt. (mehr …)

Kurzmeldung: Stürmische Zeiten für HanseYachts

Kaum ein Greifswalder, dem HanseYachts kein Begriff ist. 1993 erweckte Geschäftsführer Michael Schmidt die Traditionswerft mit einem neuen Konzept und dem Model „HANSE 291“ zu neuem Leben. Seitdem hat sich das Unternehmen zum weltweit drittgrößten Serienhersteller von Segelyachten gemausert und bietet knapp 600 Menschen einen Arbeitsplatz. Noch…

Die frisch modernisierte Werkshalle der HanseYachts am Ryck - Pressefoto HanseYachts

Denn am Dienstag, dem 28. Oktober gab das Unternehmen bekannt 110 Mitarbeiter zu entlassen. „Von der Arbeitsplatzreduzierung sind überwiegend befristete Arbeitsverträge und Arbeitsverhältnisse in der Probezeit betroffen.“, so die Pressemeldung. Für die verbliebene Belegschaft sei Kurzarbeit beantragt worden. Der Umsatz der Werft ist zwar in den vergangenen 12 Monaten um knapp 30% auf 135 Mio. Euro gestiegen, doch hohe Investitionen im gleichen Zeitraum haben den Gewinn zeitgleich um knapp 10% sinken lassen. Zudem macht dem Unternehmen die Finanzkrise schwer zu schaffen. Laut Pressemitteilungen liegen die Auftragszahlen deutlich unter den Vorjahreswerten. Vor allem die wichtigen Absatzmärkte im europäischen Ausland brechen derzeit ein (HanseYachts exportiert laut dem heute erschienenen Geschäftsbericht 85% der fertigen Produkte ins Ausland).

Dass schwere Zeiten auf das Greifswalder Aushängeschild zukommen, ließ sich auch an der Frankfurter Börse ablesen: In den vergangenen 12 Monaten ist die Aktie der HanseYachts AG um 80% auf nur noch 4,50 Euro gefallen.

Der AStA persönlich (5): Angelika Meißner

Der AStA kämpft für uns und unsere Interessen gegenüber der Universität und gegenüber dem Land. Der AStA ist aber nicht nur Interessenvertretung der Studenten, sondern er bietet zudem viel Service und Informationen. Daran arbeiten 15 Referent

en tagtäglich. Der webMoritz stellt sie Euch in einer

kleinen Serie persönlich vor:

Angelika Meißner

  • kommt aus Berlin
  • studiert Lehramt auf Gymnasium in den Fächern Deutsch und Philosophie, im 11. Semester
  • Co-Referentin für Studienfinanzierung
  • Wenn ihr Fragen zum BAföG, zu Krediten oder Stipendien habt oder einen Job sucht, dann schickt mir eine Email an bafoeg [at] asta-greifswald.de oder schaut einfach im AStA-Büro vorbei.

Warum hast Du dich beim AStA beworben?

Trotz Unterstützung meiner Familie brauchte ich einen Zuverdienst. Es erschien mir sinnvoll, für den AStA zu arbeiten: Ich kann Studenten helfen. Mit dem BAföG kenne ich mich durch eigene gesammelte Erfahrungen gut aus. Stupide Fließbandarbeit ist nichts für mich.

Was muss an der Uni besser werden?

Wir benötigen dringend mehr Lehrkräfte und eine höhere Raumkapazität für universitäre Veranstaltungen.

Das wichtigste hochschulpolitische Thema ist Deiner Meinung nach (zurzeit)…

Der Versuch von Schwerin verdeckte Studiengebühren einzuführen.

Viele Leute haben Angst vor Hochschulpolitik. Was sagst du diesen Studenten?

Woher kommt die Angst vor der Hochschulpolitik? Wegen fehlenden Wissen über uns? Dagegen können wir was tun! Informiert euch über das StuPa und dem AStA auf unseren Seiten oder kommt einfach ins AStA-Büro vorbei oder nehmt als Gäste an unseren Sitzungen teil. Gäste sind uns immer willkommen.

Wenn du einen Tag Rektorin der Universität wärst…

Würde ich es irgendwie hinkriegen, länger als einen Tag Rektorin zu sein.

Deine Lieblingslocation am Abend ist… ?

Ich habe mehrere Lieblingsorte: Wallensteinkeller, der Hafen, Ravic u.a.

In Greifswald zu studieren ist super, weil…

Alle Wege hier so kurz sind. Man kann schnell seine Freunde treffen, zum Strand fahren, das schöne Wetter genießen – wenn es nicht gerade regnet.

Entspannung ist für Dich…

Zum Beispiel ein Softeis zu schlecken und sich dabei die Sonne ins Gesicht strahlen zu lassen.

Foto: Marco Herzog

Unser Programm am 30.10.

Das Magazin – Am Puls der Stadt – ab 19.00 Uhr

Heute gibt es im Magazin wie immer die Spotlights und die Veranstaltungstipps, außerdem haben wir die CD der Woche von Zuhause. Außerdem hört Ihr wie jeden Donnerstag unsere Rubrik „ich hab da mal ne Frage“, diesmal mit dem Thema “Schlitzohr“. Anschließend haben wir einen Bericht über die neue Graffiti Hotline der Stadt Greifswald, mit der man schneller und effektiver rechtsradikale Schmierereien entfernen lassen kann. Durch die Sendung führt euch wie immer Peter Rieck.

Zonic Radio Show – Für Randhörer und Kulturinvolvierte – ab 20.00 Uhr

Die Zonic Radio Show widmet sich in der ersten Stunde der Musik von Frauen, nicht zuletzt anlässlich des heutigen Monotekktoni-Konzerts im IKUWO (das ihr dann gerne nach der Show besuchen dürft …). Sowohl von ihr kommt dabei Musik als auch von Vertretern des Labels Monika Enterprise und nicht zuletzt weiblich dominierten Bands der Post Punk-Periode, von den Slits, Au Pairs oder Marine Girls über ESG bis zu Malaria und Kleenex/Liliput. Zudem gibt es in der „Happy Shopper“-Rubrik gerade erworbene ätherisch-herbstliche Sounds von Durutti Column, deren Geschichte kurz gestreift wird, und einige andere abgedunkelte Klangschwaden, die sich kongenial zum Wetter verhalten.

Nightliner – Das Musiktelefongespräch – ab 22.00 Uhr

Und wieder fühlen wir in dieser Donnerstagnacht zwischen 22-23 Uhr einem Musikschaffenden auf den Zahn. Wir sprechen heute eine Stunde über die jeweilige Musik, das Werk, die Geschichte und die Vorlieben. In entspannter Atmosphäre lassen sich so einige Lebensweisheiten entlocken!